Markt

Solides drittes Quartal für Novartis

26.10.2016 Beim Schweizer Pharmakonzern Novartis herrscht Zufriedenheit: Der Gewinn des Unternehmens stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7 %. Trotz rückläufiger Umsätze zu Jahresbeginn bestätigte das Unternehmen die Prognose für 2016.

Anzeige
Ebenfalls letztes Jahr nicht vertreten, nun aber auf Platz 19 steht der Schweizer Pharmagigant Novartis. (Bild: Novartis)

Trotz Verlust der Exklusivität beim Krebsmedikament Gleevec laufen die Geschäfte bei Novartis stabil. (Bild: Novartis)

Demnach sollen die Umsätze in etwa auf Vorjahresniveau stabil bleiben. In der ersten Jahreshälfte musste der Pharmariese erstmals Generika-Konkurrenz für sein Krebsmedikament Gleevec verkraften, was dessen Umsatz stark geschwächt hatte. Im dritten Quartal setzte Novartis insgesamt 12,1 Mrd. US-Dollar um, rund 1 % weniger als im Vorjahr. Der Konzern verbuchte ein operatives Minus von 3,4 Mrd. US-Dollar, ein Rückgang von 3 %. Der um 7 % gestiegene Nettogewinn betrug 1,9 Mrd. US-Dollar.

Novartis hat trotz des Einflusses der Gleevec-Generika ein solides Q3 abgeliefert“, bekräftigte CEO Joseph Jimenez. Grund dafür sei die starke Performance anderer Produkte. Den positiven Ausblick unterstützen vielversprechende Ergebnisse in der Produktpipeline, die zu neuen Blockbustern zur Therapie von Brustkrebs, SPMS und Migräne führen könnten. So wie das Unternehmen den Gleevec-Verlust verkraftet habe, wolle es auch weiterhin in die Zukunft investieren.

Ausführliche Geschäftszahlen finden Sie in der Mitteilung des Konzerns (englisch). (ak)

Die Pharmariesen der Welt

Anzeige
Loader-Icon