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Stada erweitert Markenprodukt-Portfolio um Bereich Nahrungsmittelunverträglichkeiten

26.08.2015 Stada Arzneimittel hat zur Stärkung ihres Markenprodukt-Portfolios eine Gesellschaft inklusive entsprechender Vertriebsstrukturen erworben, die vorwiegend auf Entwicklung und Vermarktung von verschreibungsfreien (OTC) Produkten gegen enzymatische Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Histamin-, Fruktose- und Laktose-Intoleranz) spezialisiert ist. Hauptumsatzträger ist Daosin, das weltweit einzige dietätische Lebensmittel mit dem Enzym DiAminoOxidase.

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Stada erweitert Markenprodukt-Portfolio um Bereich Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Hartmut Retzlaff, Vorstandsvorsitzender der Stada Arzneimittel AG (Bild: Stada)

Der Kaufpreis beträgt insgesamt 17,2 Mio. Euro in bar. Verkäufer sind mehrere Privateigentümer, eine Vertriebsgesellschaft sowie eine Beteiligungsgesellschaft. Bei der Gesellschaft handelt es sich um die Sciotec Diagnostics Technologies im österreichischen Tulln. Im Zuge des Erwerbs werden 17 Mitarbeiter übernommen. Die Umsatzerwartung für die im Rahmen der Transaktion erworbenen Produkte liegt in 2015 bei circa 5,8 Mio. Euro, wobei die aktuellen Umsätze zu gleichen Teilen im Wesentlichen in Deutschland und Österreich sowie zu etwa 20 % international über Distributoren erzielt werden. Der Konzern geht davon aus, dass die Akquisition unmittelbar zum Stada-Gewinn beitragen wird. „Durch den Zukauf erweitern wir unsere Markenprodukt-Aktivitäten um den Bereich der Nahrungsmittelunverträglichkeiten, um uns in diesem global stark wachsenden und lukrativen Markt entsprechend aufzustellen“, äußert sich Hartmut Retzlaff, Vorstandsvorsitzender der Stada Arzneimittel AG über den jüngsten Erwerb.

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