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Stada kämpft mit schwachem Rubel

07.08.2015 Der Rubel rollt nicht richtig: Der Pharmakonzern Stada musste im ersten Halbjahr 2015 Umsatzrückgänge aufgrund der schwachen russischen Währung hinnehmen. Das wichtige Russlandgeschäft konnte das Unternehmen mit Wachstum in anderen Regionen im zweiten Quartal nur teils puffern.

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Stada kämpft mit schwachem Rubel

Russlandgeschäft unter Druck: Stada muss aufgrund des schwachen Rubels herbe Gewinnverluste hinnehmen (Bild: Matthias Nordmeyer – Fotolia)

Den Konzernumsatz konnte Stada aufgrund guter Entwicklungen in Zentraleuropa, Asien/Pazifik und MENA (Mittlerer Osten und Nordafrika) um 2 % auf 1,03 Mrd. Euro steigern, der Konzerngewinn fiel unterm Strich aufgrund des schwachen Rubels und der ukrainischen Griwna um 20 % auf 53,6 Mio. Euro. „Die Rahmenbedingungen in der Marktregion CIS/Osteuropa stellen weiterhin eine große Herausforderung dar“, beschreibt der Vorstandsvorsitzende Hartmut Retzlaff die Situation. Im zweiten Quartal stabilisierte sich das Russlandgeschäft etwas. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern dennoch mit einem rückläufigen Gewinnbeitrag aus Russland und damit einem deutlichen Rückgang des Gewinns. Beim Konzernumsatz plane man währungsbereinigt insgesamt ein leichtes Wachstum ein.

Hier finden Sie die Originalmeldung mit allen Daten.

(su)

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