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Stada steigert Umsatz um 7 % auf knapp 1,84 Mrd. Euro

22.03.2013 Stada Arzneimittel, Bad Vilbel, hat seinen Konzernumsatz in 2012 um 7 % auf 1,837 Mrd. Euro gesteigert. Das Unternehmen bestätigt damit alle am 28. Februar publizierten vorläufigen Zahlen.

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Stada steigert Umsatz um 7 % auf knapp 1,84 Mrd. Euro

Stada-Vorstandsvorsitzender Hartmut Retzlaff erwartet für den Pharmakonzern 2013 und auch 2014 ein weiteres Wachstum bei Umsatz und Ertrag (Bild: Stada Arzneimittel)

Der Vorstandsvorsitzende Hartmut Retzlaff äußert sich sehr zufrieden über das abgelaufene Geschäftsjahr: „Die heute vorgelegten Konzernergebnisse für 2012 liegen im Rahmen unserer positiven Erwartungen. Beim bereinigten Ebitda konnten wir erneut einen Spitzenwert in der Unternehmensgeschichte verzeichnen. Unser Erfolg im Geschäftsjahr 2012 belegt deutlich, dass unsere Strategie mit einem intelligenten Produktmix aus Generika und Markenprodukten einerseits und einer wachsenden Internationalisierung andererseits erfolgreich ist. Somit können wir Wachstumsmöglichkeiten in unterschiedlichen Produktkategorien und geographischen Regionen konsequent nutzen und Risiken minimieren.“

„Wir sehen uns für die Zukunft gut gerüstet“, sagt Retzlaff weiter, „und erwarten für den Konzern für 2013 und auch 2014 ein weiteres Wachstum bei Umsatz und Ertrag. Konkret sehen wir für das laufende Geschäftsjahr 2013 beim bereinigten Ebitda die Chance für ein erneutes Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich und damit einen erneuten Rekordwert. Vor dem Hintergrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung schlagen wir eine kräftige Dividendenerhöhung um über 35 % auf 0,50 Euro je Stammaktie vor.“

Der Umsatz des Kernsegments Generika wies dabei im Geschäftsjahr 2012 einen Anstieg von 2 % auf 1,213 Mrd. Euro auf. Damit hatten Generika einen Anteil von 66,0 % (Vorjahr: 69,3 %) am Konzernumsatz. Das Kernsegment Markenprodukte zeigte in 2012 ein Umsatzwachstum von 26 % auf 596,2 Mio. Euro. Damit trugen Markenprodukte 32,5 % (Vorjahr: 27,5 %) zum Konzernumsatz bei.

Die Ertragsentwicklung zeichnete sich im Geschäftsjahr 2012 durch eine Zunahme der operativen Ertragskraft aus, die sich in einem Anstieg aller ausgewiesenen Ertragskennzahlen des Konzerns zeigt. Das ausgewiesene operative Ergebnis erhöhte sich im Berichtsjahr um 68 % auf 202,1 Mio. Euro. Der ausgewiesene Konzerngewinn stieg auf 86,5 Mio. Euro (Vorjahr: 22,0 Mio. Euro). Das ausgewiesene Ebitda nahm um 45 % auf 323,8 Mio. Euro zu.

Auch bereinigt um einmalige Sondereffekte beziehungsweise um einmalige Sondereffekte und nicht operativ bedingte Effekte aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten wiesen zahlreiche Ertragskennzahlen Zuwächse aus. Das bereinigte operative Ergebnis verzeichnete in 2012 einen Anstieg von 3 % auf 266,3 Mio. Euro. Der bereinigte Konzerngewinn lag mit 147,9 Mio. Euro leicht über dem Niveau des Vorjahres. Das bereinigte Ebitda nahm um 9 % auf 367,5 Mio. Euro zu und erreichte damit einen neuen Rekordwert in der Unternehmensgeschichte.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 52,2 Mio. Euro. Insgesamt führte das Pharmaunternehmen im Berichtsjahr weltweit 717 einzelne Produkte (Vorjahr: 600 Produkteinführungen) ein – und damit erneut die höchste Zahl in der Unternehmensgeschichte. Das noch bis Ende 2013 laufende konzernweite Effizienzprogramm „Stada – build the future“ mit Fokus insbesondere auf den Bereich Produktion und Beschaffung wurde in 2012 plangemäß fortgeführt. Mit dem Verkauf von Produktionsstätten in Irland und Russland konnte dabei die operative Umsetzung des Programms weitgehend vollzogen und die im Rahmen des Programms vorgesehene Reduzierung des Personalstands ein Jahr früher als geplant erreicht werden.

„Welche großen Fortschritte wir bei der Effizienzverbesserung all unserer operativen Prozesse gemacht haben, belegen eindrucksvoll die zahlreichen im Geschäftsjahr 2012 von uns erzielten Zuschläge bei den Ausschreibungen der Krankenkassen, insbesondere im hart umkämpften deutschen Markt“, so Dr. Axel Müller, Vorstand Produktion & Entwicklung bei Stada.

Ausblick für 2013 und 2014
In dem publizierten Geschäftsbericht bestätigt der Vorstand den bereits am 28. Februar 2013 veröffentlichten positiven Ausblick für die künftige Entwicklung des Konzerns. Dabei geht der Vorstand für 2013 und 2014 aus heutiger Sicht von einem weiteren Wachstum von Umsatz und Ertrag im Konzern aus. Darüber hinaus sieht er für 2013 die Chance für ein weiteres Wachstum beim bereinigten Ebitda im Konzern im hohen einstelligen Prozentbereich und damit für das Erreichen eines erneuten Rekordwerts. Darüber hinaus bekräftigt der Vorstand die für 2014 in Aussicht gestellte Langfristprognose, nach der bei einem Konzernumsatz von circa 2,15 Mrd. Euro auf bereinigtem Niveau ein Ebitda von circa 430 Mio. Euro und ein Konzerngewinn von circa 215 Mio. Euro mindestens erreicht werden sollen.

(dw)

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