Markt

Stada und Richter unterzeichnen Lizenz- und Vertriebsabkommen für Biosimilar

06.08.2015 Die Pharmaunternehmen Stada aus Bad Vilbel und Richter aus Budapest, Ungarn, haben ein Lizenz- und Vertriebsabkommen zur Vermarktung des vom ungarischen Konzern hergestellten Biosimilars Pegfilgrastim in Europa unterzeichnet. Stada erhält die nicht exklusiven Vertriebsrechte für das Gebiet Europa (ohne Russland). Richter hat die Option, das Medikament weltweit zu vertreiben und zu vermarkten.

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Mithilfe des Vertriebsabkommens sichert sich Stada eine Alternative zu seinem Medikament Filgrastim, dessen Patentschutz im Jahr 2017 abläuft (Bild: covado – Fotolia)

Pegfilgrastim ist ein biotechnologisch hergestelltes Arzneimittel mit einem Protein als Wirkstoff, das zur Behandlung einer Krankheit eingesetzt wird, die bei Chemotherapien auftreten kann. Der Wirkstoff ist eine Weiterentwicklung von Filgrastim, das Stada seit 2014 als Biosimilar vertreibt. „Mit der Vereinbarung stellen wir sicher, dass wir zeitnah zum Patentablauf 2017 eine preiswerte und qualitativ gleichwertige Alternative zum Originalpräparat anbieten können“, erklärt Hartmut Retzlaff, Vorstandsvorsitzender des Bad Vilbeler Konzerns. „So bauen wir auch unsere Position im zukunftsträchtigen und margenattraktiven Biosimilar-Markt weiter aus und stärken unser Portfolio auf kostengünstige und risikoarme Weise mit einem zusätzlichen Biosimilar.“

(su)

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