Markt

Stada weitet Geschäftsaktivitäten nach Myanmar aus

02.01.2014 Produkte des deutschen Arzneimittelherstellers Stada sind nun auch in Myanmar erhältlich. Lokale Partner bringen die betreffenden Präparate, bei denen es sich sowohl um Generika als auch Markenprodukte handelt, in Lizenz auf den Markt. Die angebotene Produktpalette soll nach und nach erweitert werden. Stada ist damit eines der ersten westlichen Pharmaunternehmen, das sich in dem südostasiatischen Land engagiert.

Anzeige
Stada weitet Geschäftsaktivitäten nach Myanmar aus

Hartmut Retzlaff (Bild: Stada)

„Myanmar passt perfekt zu unserer Strategie, uns weiter zu internationalisieren und dabei vor allem auf Schwellenländer mit hohen Wachstumsraten zu setzen“, sagt Hartmut Retzlaff, Vorstandsvorsitzender der Stada Arzneimittel AG. „Die Arzneimittelversorgung in diesem Markt mit 60 Millionen Einwohnern hat nach der Öffnung des Landes erheblichen Nachholbedarf, gerade an günstigen Qualitätsmedikamenten. Wir wollen hier von Anfang an dabei sein. Das Lizenzmodell und unsere Erfahrung in Asien eröffnen uns gute Chancen im Zukunftsmarkt Myanmar.“

Die Herstellung der Arzneimittel für Myanmar soll ab Ende 2015 in einer neu errichteten Produktionsstätte in Rangun erfolgen, die von den lokalen Partnern finanziert wird. Dafür wurde die „Stada Myanmar Joint Venture Co. Ltd.“ gegründet, an der der Stada-Konzern nicht beteiligt ist. Das Lizenzabkommen räumt Stada aber die Möglichkeit ein, das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt zu übernehmen. Bis dahin wird der myanmarische Markt mit Produkten aus den vietnamesischen Produktionsstätten des Stada-Konzerns versorgt.

 

Anzeige
Loader-Icon