Serialisierungsplattform für straffe Verpackungsprozesse

Standardisierte Flexibilität aus dem Baukasten

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13.09.2017 Verpackungsprozesse werden immer komplexer. Treiber dieser Entwicklung sind gestiegene Ansprüche an die Verpackung, kürzere Produktzyklen und ein größerer Variantenreichtum von Produkten.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Besonders für Unternehmen mit hoher Warenrotation sind einfache und zugleich sichere Verpackungsprozesse wichtig. Lösungen müssen außerdem ausreichend flexibel für häufige Produktwechsel sein.
  • Die vorgestellte Softwareplattform integriert Track & Trace und weitere Qualitätskontrollen in einer modularen Architektur mit unbegrenzter Anzahl einzusetzender Komponenten.
  • Besonderen Wert legten die Entwickler der Plattform auf intuitive und einheitliche Bedienbarkeit.
1 Aufmacher Laetus UP

Die Serialisierungsplattform Laetus UP funktioniert wie ein Systembaukasten. (Bilder: Laetus)

Daher sind vor allem Unternehmen mit hoher Warenrotation, also der sogenannten FMCG-Industrie (fast moving consumer goods) auf der Suche nach Lösungen, die die Arbeit vereinfachen und gleichzeitig eine hohe Qualität sichern. Der Anforderung nach immer größerer Verpackungsflexibilität und dem Trend zu immer mehr Produktvarianten steht auf der anderen Seite die unter Wirtschaftlichkeitsaspekten geforderte Standardisierung von Verpackungsprozessen gegenüber. Auf den ersten Blick ein Interessenkonflikt, der nur schwer lösbar scheint. Gefragt sind daher Lösungen, die höchstmögliche Flexibilität mit einem hohen Standardisierungsgrad verbinden.

Um dieser Nachfrage Rechnung zu tragen und den scheinbaren Interessenkonflikt zu lösen, hat das zur Danaher Gruppe gehörige Unternehmen Laetus die Softwareplattform Laetus UP auf den Markt gebracht. Diese bietet eine einheitliche Basis für Applikationen wie Serialisierung, Aggregation und eine Vielzahl optischer Inspektionen. Nach Art eines Systembaukastens lassen sich Hard- und Software-Bausteine flexibel nach Bedarf zusammenstellen und einfach integrieren. So sind Anwendungen von Serialisierungs- und Aggregationsfunktionen in Kombination mit Qualitätskontrollen und in einer großen Vielfalt möglich.

 

Modularität bringt Spielraum

Der modulare Aufbau der Softwareplattform ermöglicht das Zusammenfassen von Kontrollaufgaben in der Verpackungslinie, für die zuvor verschiedene Softwarepakete notwendig waren. Nachteilig hierbei war, dass jedes System einzeln zu konfigurieren war und sich die grafischen Benutzeroberflächen voneinander unterschieden. Die einheitliche Benutzerverwaltung und das intuitive Graphical User Interface (GUI) der neuen Serialisierungsplattform vereinfachen das Einlernen aller Bedienschritte und straffen dadurch Arbeitsprozesse deutlich.

Geeignet ist die Software für Unternehmen der Pharma-, Medizintechnik- und Lebensmittelindustrie. Überall dort also, wo hohe Qualitätsanforderungen und ein stark reguliertes Umfeld aufeinandertreffen. Die Plattform basiert auf jahrelangen Erfahrungen aus der Entwicklung und Installation zahlreicher Secure Track & Trace Systeme (S-TTS). Neu ist die große Flexibilität im Hinblick auf die Kombination der verwendbaren Komponenten wie Drucker, Kameras, Scanner und Kontrollwaagen, mit der größtmöglichen Unabhängigkeit bezüglich der Komponentenhersteller. Besonders flexibel ist auch die freie Linien- und Plantstruktur, bei der sich nahezu alle Systemmodule auf dem Linien-Server oder zentral auf einem Plant-Server einsetzen lassen. Der Plant-Server wird hiermit zu einem optionalen Level und ermöglicht die flexible Auslastung der Verpackungslinien. Mit ihm sind Versandaufträge parallel auf verschiedenen Linien durchzuführen.

Heftausgabe: September 2017
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Über den Autor

Barbara Schleper, Awikom
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