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Steigende Nachfrage: Rentschler erhöht Produktionskapazität für cGMP

08.11.2016 Der Biotech-Dienstleister Rentschler hat am Standort Laupheim einen Single-use-Bioreaktor mit einem Volumen von 2.000 l in Betrieb genommen und setzt damit den Ausbau seiner cGMP-Produktionskapazität fort. Erst vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen an einer Twin-Anlage mit zwei 3.000-l-Edelstahl-Bioreaktoren die Produktion aufgenommen.

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Der Biotechnologie-Dienstleister erweitert seine Produktionskapazitäten um einen 2.000-l-Single-use-Reaktor. (Bild: Rentschler)

Der Biotechnologie-Dienstleister erweitert seine Produktionskapazitäten um einen 2.000-l-Single-use-Reaktor. (Bild: Rentschler)

„Nur wenige Wochen nach der Inbetriebnahme unserer Twin-Anlage erweitert Rentschler mit einem neuen 2.000 Liter Single-use-Bioreaktor seine Produktionskapazität erneut“, kommentiert Geschäftsführer Dr. Frank Mathias. „Durch diese Kapazitätserweiterung können wir das starke Wachstum im internationalen Geschäft bedienen.“ Mit dem neuen Bioreaktor verfügt das Biotechnologie-Unternehmen nun über Single-use-Produktionsanlagen von zweimal 1.000 l und zweimal 2.000 l. Das ermöglicht eine vollständig in Single-use-Bioreaktoren stattfindende Produktion von rekombinanten Proteinen, auch für späte Phasen der klinischen Entwicklung sowie für die Marktversorgung mit Biopharmazeutika, die in der Therapie von schwerwiegenden Krankheiten zum Einsatz kommen.

„Wir richten unsere Ziele an den Zielen der Kunden aus.“

Single-use-Technologien haben innerhalb weniger Jahre zu einem Paradigmenwechsel in der Herstellung klinischen Materials geführt. Im Vergleich zu Edelstahl-Bioreaktoren bergen sie nicht nur ein geringeres Kontaminationsrisiko, sondern sind auch kostengünstiger und lassen sich schneller implementieren. Besonders hervorzuheben ist die durch Single-use-Anlagen ermöglichte Flexibilität, da sich Produktionsprozesse modular konzipieren und dadurch leichter skalieren lassen. Außerdem sind schnellere Produktwechsel möglich, wodurch sich die „Time-to-Market“ verkürzen lässt.

„Die Bereitstellung von sowohl Single-use- als auch Edelstahl-Technologien spielt zukünftig weiterhin eine wichtige Rolle für die Herstellung und erlaubt eine hohe Flexibilität – auch für unsere Kunden“, ergänzt Mathias. „Wir richten unsere Ziele an den Zielen der Kunden aus.“ Im Zuge der kontinuierlichen Kapazitätserweiterungen und Investitionen am Standort Laupheim ist Rentschler weiterhin auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften, vor allem Prozessingenieuren und Laboranten für Bioprozessentwicklung und Produktion sowie Experten im Bereich Good Manufacturing Practice.

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