Hin zum Optimum

Steigerung der Effizienz von Verarbeitungs- und Verpackungsanlagen durch Wirkungsgradanalysen

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02.11.2015 Effiziente und zuverlässige Prozesse sind für die Produktion und das Verpacken von Verbrauchsgütern wie Lebensmittel und Kosmetika aufgrund enorm hoher Produktionsmengen von großer Bedeutung. Auch bei zahlreichen Pharmaprodukten steigt der Kostendruck und rückt die Bedeutung effizienter Prozesse in den Vordergrund.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Die bereits bestehenden umfangreichen Analysewerkzeuge des Fraunhofer IVV Dresden können durch Verbrauchs- und Energiemesssysteme (im Produktions- und Reinigungsbetrieb) ergänzt werden.
  • Generell ist das Einbeziehen einer umfassenden Ressourcenberechnung von zentralem Interesse und ermöglicht eine detaillierte Aussage zu den Produktkosten und den daraus resultierenden Ausfallkosten.
  • Dadurch erhalten Maschinenanwender und -hersteller noch zielführendere Informationen zur Entwicklung und Priorisierung von Lösungsstrategien zur Optimierung der Produktionsprozesse.

Mit systematischer Analyse des Betriebsverhaltens der Anlagen gelingt es, die technischen und organisatorischen Potenziale besser zu nutzen und die Gesamteffektivität der Produktion zu erhöhen. Das Fraunhofer IVV Dresden hat verschiedene Werkzeuge zur detaillierten Analyse schnelllaufender Anlagen im Produktionsbetrieb entwickelt. Unter anderem werden autarke Taktmesssysteme (Optical Performance Logger OPL) für Lichttaster eingesetzt, um Ausfallzeiten und Ausbringungen exakt zu bestimmen. Mithilfe einer eigenentwickelten App und mobilen Endgeräten ist darüber hinaus eine Analyse des Betriebsverhaltens von jedem Ort der Anlage aus möglich. WLAN-Kamerasysteme helfen bei der Nachverfolgung besonders komplexer Störungen.

Komplexe Anforderungen an Verarbeitungsanlagen bewältigen
Verarbeitungsanlagen sind oft hochindividuelle Anlagen mit komplexen Prozessen für ganz spezielle und vielfältige Produkte. Diese Komplexität steigt weiterhin durch eine hohe Prozessgeschwindigkeit und -flexibilität. Insbesondere die zunehmend kleinen Losgrößen erfordern schnelle Umrüstzeiten und minimale Anfahrzeiten. Dabei spielt die Stabilität der Prozesse eine ganz entscheidende Rolle, um Verlustzeiten und Ausschussmengen zu minimieren.

Mithilfe von systematischen Anlagenanalysen identifiziert das Fraunhofer IVV Dresden bereits seit 1995 die Schwachstellen innerhalb und außerhalb der Anlage, die zu Prozessinstabilität führen. Im Fokus dieser Art von Analysen stehen

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Über den Autor

Andre Schult, Erik Beck, Geschäftsfeld Verarbeitungs- und Verpackungsmaschinen, Fraunhofer IVV Dresden Prof. Dr.-Ing. Jens-Peter Majschak, Leiter Fraunhofer IVV Dresden
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