Start in die Zukunft

Steuerungslösung für eine Stammzellen-Produktionsanlage

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17.02.2016 In vielen der von dem Ingenieuerunternehmen Biopharmax umgesetzten Anlagen werden Produkte von Rockwell Automation eingesetzt. So auch bei einem kürzlich für das israelische Start-up-Unternehmen Pluristem durchgeführten Projekt im Bereich der Stammzellenzüchtung und der finalen Therapiedosis-Herstellung.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Die vollintegrierte Steuerungslösung der Anlage zur Stammzellenproduktion für Pluristem berücksichtigt die verschiedenen Elemente. Die Lösung kann sehr schnell auf mögliche, unerwünschte Variablen reagieren und die korrekten Alarme und Abhilfemaßnahmen einleiten.
  • Alle Servicebereiche sind als Reinräume der Klasse C ausgeführt, während die Produktion in möglichst kleinen Reinräumen der Klassen A und B erfolgt. Dies reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die Kapitalinvestitionen erheblich.

Pluristem beauftragte Biopharmax damit, eine Anlage mit modernster Technik zu errichten, um dort Produkte zur Stammzellentherapie kommerziell zu produzieren.

Dazu erklärt Solomon Gahtan, Business Development Manager bei Biopharmax: „Unsere Vorgehensweise sieht so aus, dass wir eine Produktionsanlage zu Beginn komplett entwerfen und sie auch selbst vollständig errichten. Anschließend validieren wir sie, um sicherzustellen, dass sie für die behördliche Freigabe beispielsweise durch die FDA gerüstet ist. Bei der Übergabe muss das Gebäude vom Kunden freigegeben werden, und auch anschließend übernehmen wir die Verantwortung für das Beseitigen möglicher Probleme. So arbeiten keineswegs alle Unternehmen: einige beauftragen einen Konstrukteur und mehrere Subunternehmer. Für den Anwender bedeutet dies, dass es gegebenenfalls kein einheitliches Steuerungssystem für alle Anlagenteile gibt. Wir dagegen begreifen die Fabrik als eine Einheit – von der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsanlage über die Versorgungssysteme bis zu den kritischen Systemen wie beispielsweise destilliertem und sterilem Wasser, Reindampf, Purified Water (PuW), Water For Injection (WFI) und Pure Steam (PS) etc.“ „Auf diese Weise ist es einfacher, sensible Produktchargen vor möglichen Schwankungen der Umgebungsbedingungen, wie zum Beispiel der Temperatur, Feuchtigkeit und der Reinheit zu schützen“, so Gahtan weiter. „Wir können die einzelnen Parameter auf diese Weise besser überwachen und die notwendigen, vom Steuerungssystem selbst initiierten Gegenmaßnahmen gegebenenfalls verstärken. Dies kann im laufenden Betrieb kritisch für den Schutz der Produktchargen sein. Darüber hinaus können wir für eine Optimierung des Energieverbrauchs durch das Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungssystem sorgen und so unnötige Energie- und Betriebskosten vermeiden. Um diese Ziele zu erreichen, bieten die Logix-Steuerungen die nötige Zuverlässigkeit und Flexibilität. Das System ist so leicht und passgenau dimensioniert, dass wir diese Vorteile auch für kleine bis mittelgroße Anlagen erzielen können.“

Heftausgabe: Februar 2016
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Oliver Vogel, Solution Architect Process & Information Software Rockwell Automation

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Oliver Vogel, Solution Architect Process & Information Software Rockwell Automation
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