Geschäftsbericht 2017

Symrise: Ziele erfüllt, aber weniger als erwartet

15.03.2018 Die Aromenhersteller Symrise ist im Geschäftsjahr 2017 gewachsen und hat seine Ziele erreicht. Analysten und Anleger hatten jedoch mehr erhofft.

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Dufte Geschäftszahlen für Aromenhersteller Symrise

3 Cent mehr Dividende bei Symrise ist den Börsenanalysten nicht genug. (Bild: Symrise)

Der Konzern steigerte seinen Umsatz um 3,2 % auf 2.996,3 Mio. Euro (2016: 2.903,2 Mio. Euro). Bereinigt um Portfolio- und Währungseffekte legte Symrise organisch sogar um 6,3 % zu. Symrise profitierte dabei insbesondere von der dynamischen Entwicklung der Segmente Flavor und Nutrition sowie einer guten Nachfrage in den Regionen EAME und Lateinamerika. Trotz Währungseffekten und Investitionen in die Erweiterung von Kapazitäten erhöhte der Konzern das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 1 % auf 630,3 Mio. Euro (2016 normalisiert: 625,2 Mio. Euro). Mit einer EBITDA-Marge von 21,0 % übertraf Symrise die angestrebte Größenordnung von über 20,0 % und gehörte erneut zu den profitabelsten Unternehmen der Branche (2016 normalisiert: 21,5 %).

„Auch 2017 war ein erfolgreiches Jahr für Symrise, wir sind zum zwölften Mal in Folge erfreulich bei Umsatz- und Ergebnis gewachsen. Besonders kräftig haben wir organisch zugelegt. Trotz Investitionen, volatiler Wechselkurse und im Jahresverlauf gestiegener Rohstoffpreise waren wir erneut hochprofitabel. Unsere Aktionäre wollen wir an diesem Erfolg teilhaben lassen, daher schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Dividende von 0,88 € je Aktie vor,“ sagte Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG. „Für 2018 sind wir ebenfalls zuversichtlich gestimmt. Wir haben einen dynamischen Jahresstart hingelegt und sehen uns dank unserer starken Marktposition, unserer erweiterten eigenen Rohstoffversorgung und des gezielt eingeleiteten Kapazitätsausbaus sehr gut aufgestellt.“

Analysten und Anleger hatten jedoch auf bessere Zahlen gehofft: Wie das ARD-Börsenportal berichtete, reagierten sie verstimmt auf die im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 3 Cent erhöhte Dividende. Bis zu 93 Cent sollten statt der vorgeschlagenen 88 Cent möglich gewesen sein. Die Enttäuschung über die Bilanz und den weiteren Ausblick zeigte sich auch im Aktienkurs, der seit einem Rekordhoch zu Jahresbeginn einbüßte. Insgesamt gewann die Aktie über das vergangene Jahr jedoch rund 7 %.

Detaillierte Ergebnisse finden Sie in der Mitteilung des Unternehmens.

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