Markt

Syngenta erweitert Produktion in Brasilien und in der Schweiz

04.10.2016 Der Agrarkonzern Syngenta hat Pläne bekanntgegeben, seine Produktionskapazitäten an wichtigen Standorten in Brasilien und in der Schweiz ausbauen zu wollen. Das Unternehmen investiert dafür zusammengerechnet 240 Mio. US-Dollar.

Anzeige
Noch ein Neueinsteiger aus der Schweiz: Syngenta schafft es auf Platz 14. (Bild: Syngenta))

Mehr Saatgut, mehr Pflanzenschutz: Syngenta baut Produktionskapazitäten in der Schweiz und in Brasilien aus. (Bild: Syngenta)

In Brasilien fließt das Geld in ein Fungizid-Werk in Paulínia, São Paulo. Die Verkäufe des dort hergestellten Mittels Elatus überstiegen im Jahr 2015 einen Wert von 400 Mio. US-Dollar. Außerdem verstärkt Syngenta in Brasilien ein Werk für Mais-Saatgut in Formosa, Goiás. Die Kapazität von ursprünglich 400.000 Säcken Mais /a ist damit auf 1,6 Mio. /a vervierfacht.

In der Schweiz hat der Konzern seine Fabrik für S-Metolachlor in Kaisten ausgebaut und damit seine Produktionskapazität deutlich erweitert. S-Metolachlor ist ein Wirkstoff in vielen verbreiteten Herbizid-Marken und kommt oft beim Anbau von Mais und Sojabohnen zum Einsatz.

Der Konzern will mit Hilfe der Erweiterungen die wachsende Nachfrage nach Qualitäts-Saatgut und Agrarchemie sicherstellen. „Mit diesen Investitionen in die Erweiterung der Produktionskaüazität bekräftigen wir unseren langfristigen Einsatz für agrikulturelle Entwicklung“, sagte Mark Peacock, Head of Global Operations.

Fusionsverfahren: Die 10 größten Übernahmen

 

Anzeige
Loader-Icon