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Tabletten direkt bedrucken

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16.04.2008 Mit der neuen HP-Kartusche Pharma Black in Verbindung mit dem Drucker m600 advanced ermöglicht ein Hersteller von Kennzeichnungssystemen dem Pharmamarkt das Direktbedrucken von Tabletten und Kapseln. Noch bemerkenswerter ist die Möglichkeit, den Arzneimittelwirkstoff künftig mit dem Aufdruck direkt an jede einzelne Tablette abzugeben. Diese völlig neuen Optionen bringen den Anwendern eine Vielzahl von Vorteilen.

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Tabletten direkt bedrucken

Mit der neuen Tinte kann der Wirkstoff direkt auf die Tablette aufbgebracht werden

Die neue Tinte Pharma Black eröffnet dem Pharmamarkt und seinen Kunden, wie Krankenhäusern und Apotheken, neue Möglichkeiten und Sicherheiten in der Arzneimittelproduktion und Medikamentenvergabe.

Tabletten mit variablen Daten versehen

Mit dem Kennzeichnungssystem m600 und der Tinte Pharma Black können Tabletten und Kapseln nun sauber, schnell und zuverlässig direkt bedruckt werden. Die Tinte, die ausschließlich aus Inhaltsstoffen aus der FDA GRAS (generally recognized as safe)-Liste besteht, bietet eine schnelle, saubere und präzise Lösung für das Bedrucken von Produkten, die den FDA-Regularien unterstehen. Das berührungslose Bedrucken ist ein absolut hygienisches Verfahren.

Jede Tablette bzw. Kapsel kann mit variablen Daten, Texten, Barcodes, Logos und Datamatrix-Codes bedruckt werden und wird somit einzigartig. Dies bringt vor allem für Kliniken Sicherheit in der Medikamentenvergabe. Mit dem Aufdruck eines 2D-Datamatrix-Codes auf die Tablette oder Kapsel kann durch das Scannen vor der Vergabe eine Verwechslung der Medikamente nahezu ausgeschlossen werden. Auch das Aufbringen von eindeutigen Logos bzw. Symbolen ist ein großer Schritt, hin zu mehr Sicherheit bei der Vergabe und Einnahme von Medikamenten, besonders in solchen Ländern mit einer hohen Rate an Analphabeten.

Wirkstoff direkt auf die Tablette aufbringen

Einen großen Vorteil kann die Tinte künftig produzierenden pharmazeutischen Betrieben bieten. Die Möglichkeit, den Medikamenten-Wirkstoff direkt mit dem Aufdruck an jede einzelne Tablette abzugeben, erleichtert den Produktionsprozess deutlich. Der Wirkstoff wird vor Ort in die Kartusche eingefüllt und mit dem Druckverfahren direkt auf jede einzelne Tablette aufgetragen. Die Basistablette muss somit nur noch einmal hergestellt werden und kann durch einen Kartuschenwechsel mit neuen Wirkstoffen versehen werden. Aufwendige Produktionsumstellungen auf ein neues bzw. weiteres Produkt aus dem Sortiment entfallen künftig. Unterschiedliche Wirkstoff-Dosierungen (mg) können über die Druckmenge gesteuert werden. So stellt das neuartige Verfahren eine sichere und exakte Dosiermöglichkeit dar.

Heftausgabe: April-Mai 2008
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Sandra Büttner,  Marketing, Wolke Inks & Printers

Über den Autor

Sandra Büttner, Marketing, Wolke Inks & Printers

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