Prozesstemperaturfehler kompensieren

Temperaturstabile Druckmittler für Hygienebereich

15.05.2012   Die Druckmittler von Labom sind auf die eigenen Druckmessgeräte abgestimmt, aber auch an Messgeräten anderer Hersteller einsetzbar. Um eine optimale Reinigbarkeit zu ermöglichen, werden die Oberflächen der Geräte in hygienischer Ausführung standardmäßig mit Rauwerten von Ra  0,8 mm für Drehteile und Ra  0,4 µm für Folien geliefert.

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Druckmittler für hygienische Anwendungen (Bild: Labom)

Da Druckmittler – gerade in hygienischen Prozessen – oft in extremen Temperaturbereichen zum Einsatz kommen, ist die Kompensation des Temperaturfehlers sehr wichtig, um brauchbare Messergebnisse zu erhalten. Um für jeden Anwendungsbereich eine optimale Temperaturkompensation zu erreichen, bietet der Hersteller in Abhängigkeit von der Prozessanforderung drei unterschiedliche Membrantypen an. Die Sinus-Form ermöglicht einen geringen Temperaturfehler bei geringem Herstellungsaufwand und kann aus einer Vielzahl von Materialien gefertigt werden. Die Kompensationsmembran aus den Sondermaterialien Hastelloy und Tantal macht sich die unterschiedliche temperaturbedingte Ausdehnung dieser Materialien zunutze. Sie wird in Druckmittlerbauformen mit einem Durchmesser von mehr als 86 mm ( DN80) eingesetzt und reduziert den Prozesstemperaturfehler auf ein Minimum. Die LTC-Membran (Low Temperature Coefficient) aus Edelstahl eignet sich für sehr robuste Druckmittler und erlaubt eine nahezu vollständige Kompensation des Prozesstemperaturfehlers.

Achema 2012 Halle 11.1 – F46
www.labom.com

 

 

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