Grundlagen und Auslegung von Kristallisationen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie

HDT und APV bieten gemeinsam den Kurs „Kristallisation“ am 18.-19. April 2013 in Berlin an

Die Kristallisation ist eine sehr alte unit-operation. Hierbei wird ein kristalliner Feststoff mit ganz bestimmten Produkteigenschaften, wie Korngröße, Polymorphie oder Fließeigenschaften erzeugt. Kristallisationen können aus einer Lösung, einer Schmelze oder der Gasphase erfolgen, oder aber durch Rekristallisation eines amorphen Festkörpers oder auch einem anderen Kristall. Die Kristallisation nimmt gerade in der chemischen und pharmazeutischen Industrie einen immer größeren Stellenwert ein. Seit vielen Jahren schon bietet das Haus der Technik in Berlin den Kurs „Grundlagen und Auslegung von Kristallisationen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie“ an, seit sechs Jahren unterstützt durch die Zusammenarbeit mit der APV Arbeitsgemeinschaft für Pharmazeutische Verfahrenstechnik e.V.

Den Tagungsteilnehmern sollen dabei die theoretischen Grundlagen und Modellvorstellungen zur Kristallisation, der Kristallkeimbildung, des Kristallwachstums und der Agglomeration vermittelt werden. Weiterhin sollen die für die Entwicklung von Kritallisationsverfahren notwendigen Basisdaten und die Grundzüge zur erfolgreichen Entwicklung von Kristallisationsverfahren notwendigen Arbeiten dargestellt werden. Dieses schließt Hinweise auf die praktische Durchführung von Verfahren ein. Dazu gehört die Aufnahme von Löslichkeitsdaten, die Analyse des Kristallisationsverhaltens des Stoffes und die umfassende Charakterisierung des erhaltenen Produktes. Eine Diskussion von Methoden zur gezielten Modifikation von Eigenschaften des Kristallisats und der down-stream Prozesse fest-flüssig-Trennung und Trocknung und deren Wechselwirkung mit der Kristallisation rundet den Inhalt des Seminars ab.

Die Veranstaltung „Grundlagen und Auslegung von Kristallisationen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie“ wendet sich an Chemiker, Verfahrensingenieure und Betriebschemiker in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, in den Sparten Fein- und Spezialchemikalien und in der Grundstoffindustrie, die Kristallisationsverfahren entwickeln, in den Betriebsmaßstab übertragen oder optimieren. Weiterhin werden Pharmazeuten und Entwickler von pharmazeutischen Verfahren, die mehr über die Potentiale der Techniken zur Erzeugung der zu formulierenden Wirkstoffe lernen wollen, angesprochen.

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