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Tesa Labtec hat neue Pilot-Produktionsanlage eröffnet

30.07.2014 Tesa Labtec in Langenfeld, eine Tochtergesellschaft von Tesa, hat kürzlich eine neue Pilot-Produktionsanlage in Betrieb genommen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die pharmazeutische Entwicklung und Produktion von Wirkstoff-Pflastern, oralen und bukkalen Folien.

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Mit der neuen Pilot-Produktionsanlage bei Tesa Labtec können kritische Prozessparameter nun bereits während der Produktentwicklung überprüft werden (Bild: Tesa Labtec)

Die Eröffnungsveranstaltung mit Vorträgen führender Experten sowie Vorführungen der Pilot-Produktionsanlage und anderen Entwicklungseinrichtungen des Unternehmens stieß die auf großes Interesse. Anwesend waren rund 50 Repräsentanten von Unternehmen wie Bayer, Grünenthal, Sandoz und Teva.

Mit einer Investitionssumme von rund 1 Mio. US-Dollar schließt der Wirkstoff-Pflasterhersteller damit die Lücke zwischen der Produktentwicklung im kleinen Labormaßstab und der Großproduktion. Die neue Anlage in Langenfeld verfügt über modernste Technik für die Pilot-Produktion unter GMP-Bedingungen mit einer Kapazität von mehreren Tausend primärverpackten Pflastern oder Filmen pro Stunde.

„Mit unserer Labfactory, die deutlich kleiner ist als unsere Produktionsanlagen für Marktware in Hamburg, können wir unseren Kunden und Partnern nun schon während der Entwicklungsphase Produktionsservices in Spitzenqualität bieten – ein einzigartiger Wettbewerbsvorteil“, erläutert Dr. Ingo Lehrke, Geschäftsführer der Unternehmens. Durch die Herstellung großer Mengen von Wirkstoff-Pflastern und oralen beziehungsweise bukkalen Filmen ohne einen Transfer in die Produktion verkürzen sich die Entwicklungszeiten und sinken die Entwicklungskosten sowie -risiken, da kritische Prozessparameter nun bereits während der Produktentwicklung überprüft werden können. Zudem bietet die neue Pilot-Produktionsanlage eine außerordentlich hohe Flexibilität: Sowohl die Verarbeitung von Kleinstchargen aus bis zu 1 kg Beschichtungsmasse als auch die Belieferung von Kunden für große klinische Phase-II-Studien sind fortan direkt vom F&E-Standort aus möglich.

„Die Resonanz der Kunden ist überaus positiv“, erklärt Dr. Armin Breitenbach, Direktor Pharmazeutische Entwicklung, „nicht nur aufgrund der Entwicklungsgeschwindigkeit, die zu unserer Flexibilität und Transparenz hinzukommt, sondern auch, weil wir mit der Labfactory nun ein konkurrenzloses und einzigartiges Dienstleistungsangebot bieten können.“

(dw)

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