Schuldenabbau

Teva stellt Tochterfirma Medis zum Verkauf

14.08.2017 Der Generika-Weltmarktführer Teva will seine Tochter Medis aus Island verkaufen. Geschätzer Wert: bis zu einer Mrd. US-Dollar. Auch andere Geschäftsbereiche könnten folgen.

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Generika-Weltmarktführer Teva will seine Tochter Medis verkaufen und damit Schulden abbauen. (Bild: avarand – Fotolia)

Laut einem Bericht des Handelsblatts stellt die Ratiopharm-Mutter seine Tochter Medis aus Island zum Verkauf und will mit den Einnahmen seinen Schuldenberg abbauen. Bereits im Juli 2017 gab das Unternehmen bekannt, Arbeitsplätze abzubauen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen, Medis könnte mit 500 Mio. bis einer Mrd. US-Dollar bewertet werden. Zudem könne Teva sich auch von der Sparte mit Medikamenten gegen Atemwegskrankheiten trennen, dabei gehe es um einen Kaufpreis von bis zu zwei Mrd. US-Dollar. Teva erklärte, das Unternehmen äußere sich nicht zu Marktgerüchten.

Auch das Geschäft mit Mitteln gegen Frauenkrankheiten sowie die Sparten mit Krebsmitteln und Schmerzmedikamenten in Europa soll abgegeben werden, wie Interims-Chef Yitzhak Peterburg erklärte. Teva verspricht sich davon und von weiteren Verkäufen Einnahmen von mindestens zwei Mrd. US-Dollar.

 

 

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