Artikel Möglichst alternativ

07/2009 November

Editorial Pharma+Food 7/09

Die Situation ist wahrlich vertrackt: In den vergangenen zehn Jahren liefen Ihre Geschäfte gut und wurden immer besser. Zahlreiche Neueinstellungen waren notwendig – und es war zum Teil gar nicht so einfach, die eine oder andere Position zu besetzen. Gute Leute waren nicht leicht zu finden. Jetzt aber sieht die Situation ganz anders aus. Bestehende Aufträge sind zum größten Teil abgearbeitet, neue Aufträge können Sie an einer Hand abzählen. Trotzdem haben Sie die Hoffnung, dass es in absehbarer Zeit besser wird. Was tun?

Editorial

In einigen Unternehmen wird die Situation trotz aller Zuversicht derart prekär, dass es gar keine andere Möglichkeit gibt, als sich von dem einem oder anderen Mitarbeiter zu trennen. Neben der üblichen Kündigung bietet sich aber auch ein anderes Instrument an: einen Aufhebungsvertag abschließen. Das kann für Sie als Arbeitgeber durchaus von Vorteil sein, denn so Sie haben die Möglichkeit, solche Mitarbeiter zu halten, die eine überdurchschnittliche Leistung zeigen und über Fähigkeiten verfügen, die der Betrieb braucht . Mehr über dieses heikle Thema lesen Sie in unserem Beitrag „Aufheben statt fallen lassen“ (S. 64).

Gut möglich, dass sie die Informationen aus diesem Beitrag nicht mehr benötigen (oder höchstens in einem geringen Ausmaß), denn es lässt sich ein Silberstreifen am Horizont erkennen. In einigen Unternehmen sind die Umsatzrückgänge in jüngster Zeit geringer als erwartet – und das ist zumindest als positiver Anfang zu bewerten. Der Verband der chemischen Industrie vermeldet sogar einen spürbaren Aufwärtstrend im 3. Quartal. Bleibt nur zu hoffen: Weiter so!

Was meinen Sie?
Mail an: birgit.lind@huethig.de

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