Anforderungen erfüllt

Touch-SPS: Hygiene großgeschrieben

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28.05.2015 Für die Herstellung von Lebensmitteln war das Thema Hygiene schon immer enorm wichtig. Im Laufe der Zeit sind nicht nur die Maschinen moderner geworden und haben mehr ermöglicht, sondern auch die Anforderungen an diese sind gestiegen.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Die Touch-SPS Hardware LT4000M-Serie ohne Vor-Ort-Touchdisplay verlagert die Eingabe der erforderlichen Parameter auf ein Smartphone, Tablet-PC oder über ein kostenfreies PC Programm, dem GP-Viewer EX, auf jeden Office PC.
  • Die Touch-SPS-Lösung bietet hier neben der exakten Sollwert-Vorgabe auch die Wiederholbarkeit, indem die Parameter in der Touch-SPS als Rezept gespeichert werden. Diese Rezepturen können einfach am Touchdisplay oder mit der Smartphone-APP ausgewählt werden.

Auf der einen Seite sind hier Prozessanforderungen zu nennen, aber auch Vorschriften und Anforderungen der Hygiene sind stets im Fokus einer Maschinenmodernisierung. Diesen Herausforderungen sah sich die Firma Weiland Produktservice gegenübergestellt, die ihre Maschinen selbst entwickelt und baut. 16 Jahre Markterfahrung führten dazu, dass ein flexibler Maschinenbaukasten für Lebensmittelmanufakturen entwickelt wurde, die unter dem Namen Nassenheider Fill up vertrieben werden. Die gute Kommunikation mit dem Anwender führt naturgemäß auch zu Entwicklungsimpulsen, die bei einem Re-Design mit eingebracht werden.

Große Herausforderungen bei der Entwicklung
Einer dieser Impulse ist zum Beispiel, eine schnelle und einfache Maschine mit echtem Plug-and-play-Gefühl für verschiedene Endprodukte einsetzen zu können. Dieses erfordert eine kundenspezifische Produktverwaltung und somit einen höher gesetzten Automatisierungsgrad. Mit dieser individuelleren Einsatzmöglichkeit müssen Kennwerte, wie zum Beispiel Wartezeiten vor dem Produktabfüllprozess oder Nachlaufzeiten, automatisch angepasst werden. Eine anspruchsvolle Produktverwaltung steht somit auf der Applikationsseite im Pflichtenheft. Eine Protokollierung von Produktionsprozessen ist ebenfalls eine Anforderung von heutigen Maschinen für die Lebensmittelherstellung. Ein weiterer Kundenimpuls ist neben dem Monitoring eine bequeme Fernbedienbarkeit der Anlage. Die heute verfügbare vorhandene Ethernet-Infrastruktur von Endkunden bis hin zu den Produktionsanlagen bringt diese Möglichkeit sehr schnell auf die To-do-Liste. Webserver basierte Applikationen oder herstellerspezifische TCP/IP-Lösungen können auf diese Weise schnell eingesetzt und somit die vorhandene Infrastruktur voll ausgenutzt werden. Alle dies genanntenGesichtspunkte sind aus dem Blickwinkel der aktiven Produktion zu betrachten. Aber auch Anforderungen aus dem Blickwinkel der Produktwartung sind Impulse, die es durchaus zu beachten gilt. Insbesondere individuelle, schnell auf das neuen Endprodukt zu adaptierende modulare Maschinen erfordern nach Umrüstung einen Testlauf. Diesen komplett zu automatisieren – eventuell mit kombinierter Protokollierung – ist ein Zeitgewinn. Umrüstzeiten zu optimieren hat sich schon immer positiv auf Produktionsprozesse ausgewirkt.

Heftausgabe: Juni 2015
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Über den Autor

Lars Johann, Supportmanager Pro-Face Deutschland
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