Einfache Integration in bestehende Verpackungslinien

Track-and-Trace-System

03.12.2010 Das neue Track-and-Trace-System von Bosch Packaging Technology wird der Forderung der Pharmahersteller gerecht, das Risiko von Produktfälschungen erheblich zu verringern.

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Track-and-Trace-System

Das Track-and-Trace-System lässt sich problemlos in bestehende verpackungslinien integrieren(Bild: Bosch)

Das Track-and-Trace-System verwendet ein CPS-Modul (Carton-Printing-System), bestehend aus einem Drucker und einer Kamera, das jedes Produkt automatisch verifiziert und mit einem entsprechenden Aufdruck versieht. Der Aufdruck einer individuellen Seriennummer sowie des Ablaufdatums ermöglicht es, alle Produkte zurück zu verfolgen. Die aufgedruckten Informationen enthalten ebenfalls eine Chargennummer sowie eine GTIN (Global Trade Identification Number). Das System codiert diese Daten zu einer maschinenlesbaren 2D Data Matrix, die auf der Verpackung aufgedruckt wird und menschliches Versagen bei der Rückverfolgung ausschließt. Die Kamera überprüft automatisch die Genauigkeit der Daten, indem sie jede aufgedruckte Ziffer liest und verifiziert (OCR/OCV). Innerhalb von Millisekunden vergleicht das System die Klarschriftzeichen mit der 2D Data Matrix. Eine zentrale Datenbank speichert alle Informationen; dies ermöglicht die Rückverfolgung (Track and Trace) des Produkts nach Verlassen der Fabrik. Die Datenbank lässt sich so einrichten, dass auch Aufsichtsbehörden wie die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) oder staatliche Gesundheitsämter Ausdrucke der jeweiligen Daten erhalten. Die gesetzliche Festlegung des Serialisierungsprozesses von Pharmaprodukten ist bereits in verschiedenen Ländern wie der Türkei, Frankreich oder den USA etabliert oder in Planung.

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