Vitamine und Nahrungs-Ergänzungsmittel

Übernahme von Merck-OTC-Sparte durch Nestlé zeichnet sich ab

12.01.2018 Der Nestlé-Konzern hat Insider zufolge von allen Interessenten das höchste Gebot für das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten von Merck abgegeben. Andere Bieter sind dagegen ausgestiegen.

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Auch Novartis im Visier der Strafverfolgung

Nestlé hat angeblich das höchste Gebot für die Sparte Consumer Health von Merck abgegeben.  (Bild: avarand – Fotolia)

Der Schweizer Konzern Nestlé ist demnach bereit, bis zu 5 Mrd. US-Dollar an Merck zu zahlen, berichtet die Agentur Bloomberg. Vermutlich wird Merck den Käufer der Sparte im ersten Quartal 2018 bekanntgeben – falls der Konzern den Geschäftsbereich für frei verkäufliche Mittel tatsächlich verkauft. Eine endgültige Entscheidung in der Angelegenheit sei noch nicht gefallen. Merck will sich jedoch stärker auf sein Pharma-Geschäft konzentrieren. Für den gleichzeitigen Ausbau der Sparte neben der Entwicklung neuer Wirkstoffe reiche das Kapital nicht aus. Zu der betroffenen Sparte zählt das Geschäft mit frei verkäuflichen Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln.

Zu den weiteren Interessenten gehören auch die Stada-Investoren Bain und Cinven, die sich aus dem Wettbieten aber bereits zurückgezogen haben sollen. Des Weiteren haben unter anderem das Pharmaunternehmen Mylan und der Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser Interesse gezeigt. Keins der beteiligten Unternehmen gab eine offizielle Stellungnahme zu den Übernahmegeboten ab.

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