Dicht ist dicht

Universelle ePTFE-Weichstoffdichtung für niedrigste Leckageklassen

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24.04.2015 Aus Umwelt- und Kostengründen werden immer dichtere Flanschverbindungen gefordert. Verschiedene Regelwerke, wie die VDI 2290, verlangen vom Anwender diese niedrigen Leckageraten nun auch im Betrieb einzuhalten.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Ziel dieser Entwicklung war es, eine technisch dichte Verbindung bei Flächenpressungen nur geringfügig oberhalb des Innendrucks zu erhalten, zum Beispiel 5 MPa Flächenpressung bei einem Innendruck von 40 bar Helium.
  • Das Funktionsprinzip der 28LS-LE basiert auf einer homogenen Diffusionsbarriere im Bereich des Innendurchmessers der Dichtung, die schon bei geringsten Flächenpressungen für niedrigste Leckageraten sorgt.
  • Mit dieser Dichtung wurden die erforderlichen Eigenschaften erreicht.

DIN EN 13555 liefert die Messmethode und DIN EN 1591-1 die Berechnungsmethode. Flansch, Schrauben und Dichtung müssen so gestaltet werden, um eine technisch dichte Verbindung zu gewährleisten. In der Regel werden Schrauben und Dichtungen dem ausgewählten Flansch und der Anwendung angepasst.

Hohe Anforderungen an die Dichtung
Der Flansch ist die teuerste Komponente. Um am Flansch die Kosten zu senken, wird dieser so schwach wie möglich dimensioniert. Schwach dimensionierte Flansche, Kunststoffflansche und Flansche mit unebenen Flanschoberflächen benötigen auf jeden Fall die richtige Auswahl an Schrauben und Dichtungen. Die Schrauben müssen dafür sorgen, dass die Dichtung im Arbeitsbereich von Flansch
( < maximale Flächenpressung) und Schraube (0,4-0,7*Streckgrenze) technisch dicht ist (Leckageklasse < 0,01 mg/(m*s). Die Dichtung muss den Einsatzbedingungen wie chemische Beständigkeit, Innendruck, Temperatur, Flächenpressung, Zusatzkräfte und Sonstiges gewachsen sein.

Vor allem dann, wenn Kunststoffflansche zum Einsatz kommen, sind korrosive Medien abzudichten. In solchen Fällen wird immer öfters zu hochwertigen PTFE-Dichtungen gegriffen. PTFE ist bekannt als ein Material mit einer extrem hohen chemischen Beständigkeit. PTFE hat allerdings auch seine Schattenseiten: Es fließt vor allem unter Last (Kriechverhalten) und Temperatur. Das starke Kriechverhalten sorgt schnell zu einem Abfall der Flächenpressung und somit zu Leckage.

Heftausgabe: Mai 2015
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Über den Autor

Florian Werner, Head of Application Engineering Teadit
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