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US-Pharmariesen Pfizer und Merck enttäuschen Anleger – Abspaltungspläne bei Pfizer

02.05.2013 Die amerikanischen Pharmakonzerne Pfizer und Merck (MSD) haben enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt. Bei beiden Unternehmen schrumpfte der Umsatz im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent. Medienberichten zufolge prüft Pfizer die Aufspaltung des Unternehmens in Bereiche für patentgeschützte Originalpräparate und Generika. Merck will dagegen Aktien im Wert von 15 Mrd. USD zurückkaufen.

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Pfizer und Merck machen mehr und mehr Generikaprodukte zu schaffen (Bild: Evgeny Rannev – Fotolia)

Bei Pfizer werden vor allem das schwache Generika- und Impfstoffgeschäft als Gründe für den Umsatzrückgang genannt. Der Gewinn des Unternehmens ist zwar gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen, allerdings liegt dies vor allem daran, dass im Vorjahr Gerichtsfälle und Investitionsmaßnahmen die Bilanz getrübt hatten. Die Aufspaltung des Unternehmens will der Hersteller in den kommenden drei Jahren prüfen.

Bei Merck verhageln Generika-Präparate der Konkurrenz das Geschäft mit Asthma- und Diabetes. Zusätzlich sorgten Währungseffekte dafür, dass der Umsatz im ersten Jahresquartal gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 9 Prozent auf 10,7 Mrd. US-Dollar gesunken sind. 

Zur Quartalsmeldung von Pfizer gelangen Sie hier.

Die Originalmeldung von Merck finden Sie hier.

(AS)

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