Schutz für Niederdruckanwendungen im Sterilbereich

Vakuumresistente Umkehrberstscheibe SLP-S

04.08.2017 Die vakuumresistente Umkehrberstscheibe SLP-S von Bormann & Neupert by BS&B eignet sich für Niederdruckanwendungen unter 0,5 bar mit hohen Hygieneansprüchen. Die Sterilberstscheibe hält dynamischen Belastungen und hoher Dauerbelastung stand.

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Entscheider-Facts

  • für Niederdruckanwendungen unter 0,5 bar
  • Hygienic Design
  • Varianten in 316L, 1.4435 oder Hastelloy
Bormann&NeupertbyBS&B_01_Berstscheibe_SLP-S

Die vakuumresistente Umkehrberstscheibe SLP-S im Hygienic Design eignet sich für Niederdruckanwendungen unter 0,5 bar. (Bild: Bormann & Neupert by BS&B)

Auch dauerhaften Prozessdrücken – bis 90 % des Ansprechdrucks – hält die Umkehrberstscheibe stand. Die Scheiben sind in den Herstellungstoleranzen 0 %, -5 % und -10 % lieferbar. Die Standardausführung besteht aus 316L. Für Anwendungen, die eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen korrosive Prozessmedien oder Reinigungsmittel verlangen, stehen Varianten aus 1.4435, Hastelloy sowie weiteren Werkstoffen zur Verfügung. Aufgrund polierter Oberflächen mit Rautiefen von weniger als 0,4 µm sind Ablagerungen nahezu ausgeschlossen; zusätzlich gibt es auch Ausführungen mit PTFE- oder FEP-Antihaft-Beschichtungen. Auch die Dichtungen der Sterilberstscheiben hat das Unternehmen so gestaltet, dass sich weder flüssige noch feste Stoffe ablagern. Silikon oder EPDM machen die Dichtungen flexibel, langlebig und widerstandsfähig. Außerdem lassen sie eine Dampfsterilisation im eingebauten Zustand zu. Das Vermeiden von Toträumen verhindert, dass Verunreinigungen zurückbleiben. Die Scheiben passen in Tri-Clamp-Aufnahmen, wodurch sie keine speziellen Halterungen benötigen.

Für einen Nachweis der Produktqualität bietet der Hersteller eine eindeutige Kennzeichnung seiner Prozessberstscheiben. Dazu versieht das Unternehmen jedes Bauteil mit einem individuellen 2D-Matrix-Barcode. Dieser ermöglicht es Anwendern, auf alle Daten der Druckentlastung und des zertifizierten Herstellungsprozesses zuzugreifen – bis zur Produktionscharge des Ursprungsmaterials.

 

 

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