Klingen zu Schaufeln

Vakuumtrockner für die pharmazeutische Industrie

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29.10.2014 Es ist das Gesetz der Marktwirtschaft: Ein Betrieb muss sich daran messen lassen, wie viel Produkt er in welcher Zeit ausstößt.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Der Vakuumtrockner ermöglicht eine schnelle Trocknung, ohne das Produkt mechanisch oder thermisch in Mitleidenschaft zu ziehen.
  • Durch das Schaufeldesign des Rührers können Betreiber die Anlage schnell säubern. Das spart Zeit bei häufigen Produktwechseln.
  • Die Anlage erfüllt alle gängigen Sicherheitsvorschriften und Normen von cGMP als auch Atex.

Um hier repräsentative Ergebnisse erreichen zu können, ist nicht zuletzt der finale Schritt der Trocknung entscheidend: So schnell es geht – dabei aber so schonend, dass das Produkt nicht am Ende der Prozesskette zerstört wird. Betreiber setzen hier auf Vakuumtrockner, die feuchte Pulver erwärmen und dabei durchmischen. So verteilt sich die eingebrachte Wärme gleichmäßig und das Granulat kann optimal ausdampfen. Bei den Rührern haben sich in der Vergangenheit zwei Designs durchgesetzt: Bandrührer, bei denen sich gebogene Klingen auf der Rotationsachse befinden, und Schaufelrührer, die mittels aufgesetzter Schaufeln das Produkt durchmischen.

Die Mischung macht‘s
Auch wenn beide Designs Betreibern laut einer Studie der Universität Politecnico di Torino das erwünschte ständige Umwälzen der Oberfläche ermöglichen, entschied sich Italvacuum bei seinem Planex System bewusst für das Schaufelprinzip. Der Grund findet sich im Alltag der Pharmaunternehmen: Durch immer vielfältigere Produktportfolios und damit häufigere Chargenwechsel im Produktionsalltag ist es entscheidend, dass Anlagen einfach und schnell zu reinigen sind. Hier punkten Schaufelrührer, da die vier Blöcke, aus denen der Rührer besteht und der jeweils eine Schaufel trägt, ungleich einfacher zu entfernen und säubern sind, als die Klingen eines Bandrührers. Um den Rührvorgang zusätzlich zu verbessern, setzt der Hersteller bei seiner Anlage neben der bereits bekannten Rotationsbewegung zusätzlich auf eine Planetenbewegung. Diese erreicht die Anlage durch eine langsame Rotation des Rührers, der einen geringeren Durchmesser als die Kammer hat, um die Trocknerachse, die bei diesem Gerät nicht mit der Rührachse zusammenfällt.

Mehr Bewegung, weniger Belastung
In Kombination mit der Begrenzung des Rührers auf vier Schaufeln, können Betreiber mit einer höheren Rotationsgeschwindigkeit arbeiten. Die Belastungen auf den Rührer selbst fallen so geringer aus und Betreiber profitieren von einem geringeren Energieverbrauch der Rührwelle; laut der bereits erwähnten Studie etwa dreimal geringer als bei traditionellen Trocknern mit konzentrischen Rührern. Dies kompensiert den energetischen Mehrverbrauch durch die Planetenbewegung, so dass die Energiebilanz gleichauf mit einem Bandrührer ist, diesen aber im Bereich der mechanischen sowie thermischen Belastungen auf das Produkt sowie Reinigung übertrifft (nach dem Entleeren verbleibt weniger als 1 Prozent Produkt in der Trockenkammer). Darüber hinaus wurde das System konform mit geltenden Sicherheitsvorschriften und im Einklang mit den Normen cGMP und Atex entwickelt und konstruiert.[pb]

 

Einen Link zum Unternehmen finden Sie hier.

Weitere Beiträge zum Thema Trocknen können Sie hier lesen.

Heftausgabe: November 2014
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pb
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