Markt

VCI-Chef Dekkers: Strom ist zu teuer in Deutschland

16.10.2014 Marijn Dekkers, neuer Präsident des Verbands der Chemischen Industrie und Vorstandschef von Bayer, kritisiert die hohen Energiepreise in Deutschland. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte er: „Die Preise müssen sinken.“

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VCI-Präsident Marijn Dekkers kritisiert die hohen Strompreise in Deutschland: „Die Preise müssen sinken.“ Und: „Die Förderung der erneuerbaren Energien kostet zu viel.“ (Bild: VCI)

„Der Verband der Chemischen Industrie wird sich in den kommenden Monaten mit einem eigenen Vorschlag zur Gestaltung des Strommarktes an der politischen Debatte beteiligen“, sagte er. Das Problem seien vor allem die hohen Kosten für die Energiewende, die Ausnahmeregelungen für einige chemische Unternehmen würden nicht mehr reichen. Dekkers: „Die Idee der Energiewende war gut, die Umsetzung dagegen nicht. Die Förderung der erneuerbaren Energien kostet zu viel.“

Als Alternative könnte sich Dekkers hierzulande die Förderung von Schiefergas, das sogenannte Fracking, vorstellen, das derzeit in den USA praktiziert wird, um das es in Deutschland aber eine große Diskussion gibt. „Fracking wäre eine Alternative für Deutschland. Man sollte es wenigstens erproben und nicht, wie so oft, immer gleich alles kategorisch ablehnen“, sagte Dekkers.

(dw)

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