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VCI-Quartalsbericht: Starkes Inlandsgeschäft zum Jahresauftakt

14.05.2014 Die Chemie- und Pharmabranche ist aufgrund des guten Geschäftes mit Industriekunden im Inland auf hohem Umsatzniveau ins Jahr 2014 gestartet. Im Vergleich zum Vorjahr erzielten die Unternehmen im 1. Quartal ein Produktionsplus von 4,2 %. Der Quartalsumsatz stieg im Vorjahresvergleich um 5 % auf 46,8 Mrd. Euro.

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VCI-Präsident Karl-Ludwig Kley beschreibt die Stimmung in den Unternehmen als verhalten optimistisch – vor allem aufgrund der guten Geschäfte im Inland und im europäischen Ausland (Bild: Merck)

Bei leicht rückläufiger Produktion und nahezu stabilen Chemikalienpreisen konnte die Branche von Januar bis März an das Umsatzergebnis des Vorquartals anschließen. Das Auslandsgeschäft war in Summe rückläufig: Das Europageschäft nahm zwar weiter zu, die Nachfrage aus den USA und Asien ging dagegen zurück und blieb unter den Erwartungen. Saisonbereinigt betrug der Rückgang rund 1,5 %. Mit 28,5 Mrd. Euro lagen die Auslandsumsätze der Chemie im 1. Quartal 2014 dennoch rund 3,5 % über Vorjahr.

VCI-Präsident Karl-Ludwig Kley erklärte zur konjunkturellen Entwicklung der Branche: „Die Stimmung in den Unternehmen ist verhalten optimistisch. Dazu trägt vor allem die positive Entwicklung der Eurozone bei. Denn mit steigender Industrieproduktion in der EU steigt auch die Chemienachfrage bei unseren Kunden. Das macht uns für unseren wichtigsten Exportmarkt zuversichtlich. Schließlich erzielt die deutsche Chemie rund 70 Prozent des Auslandsgeschäftes in den europäischen Nachbarländern.“

Für 2014 geht der VCI weiterhin von einem Anstieg der Chemieproduktion um 2 % aus. Für den Branchenumsatz erwartet der Verband bei leicht sinkenden Preisen einen Anstieg von 1,5 % auf 193,5 Mrd. Euro.

Den umfassenden Quartalsbericht finden Sie hier (pdf-Datei).

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