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VDMA: Reinigungsanteil in der Lebensmittelindustrie bei 20 bis 30 Prozent

10.01.2012   Die VDMA Fachverbände Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen sowie Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate schätzen den zeitlichen Reinigungsanteil in der Lebensmittelindustrie auf 20 bis 30 Prozent. Das teilte der Vorsitzende der Fachabteilung Sterile Verfahrenstechnik, Klaus Kuhn, am Rande der Technischen Sitzung im Dezember 2011 in Frankfurt mit.

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Klaus Kuhn (Bild: VDMA)

 

„Der Reinigungsanteil macht immer noch einen erheblichen Anteil der in der Produktionshalle zur Verfügung stehenden Zeit aus.“, so Kuhn. Daher werde das Thema Reinigbarkeit auch innerhalb des Maschinenbaus immer wieder diskutiert. Ziel sei es, die Reinigbarkeit von Maschinen, Anlagen und Komponenten sowie die Verfahren stetig zu verbessern. Dies soll bei gleichbleibender Produktqualität und -sicherheit verringerte Reinigungszeiten ermöglichen. Die Unterschiede zwischen Lebensmittelindustrie und der Pharmaindustrie werden in einigen Teilbereichen geringer oder verschwinden ganz. Das lässt sich, so die Fachverbände, zum Beispiel bei Anforderungen an Hygienic Design, an Materialien und Gegenstände oder der Maschinenrichtlinie beobachten. Dennoch gibt es Unterschiede zwischen den Branchen. Selbst innerhalb der Lebensmittelindustrie sind die Reinigungszeiten und -zyklen höchst unterschiedlich. Sie hängen beispielsweise von der Anfangskeimbelastung der Ausgangsstoffe, dem in der Teilbranche verarbeiteten Produkt, dessen mikrobiologischer Empfindlichkeit, der Arbeitsweise und dem Schichtmodell im Betrieb, dem Wissensstand des Personals oder dem technischen Stand der Produktionsanlagen ab.

 

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