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VDMA: Werkstoffe und Reinigbarkeit bleiben Hauptthemen in der sterilen Verfahrenstechnik

11.02.2009

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„Werkstoffe, Oberflächenbehandlung und Reinigbarkeit sind nach wie vor die Themen, die Mitgliedsfirmen und Gäste unserer Technischen Sitzung am meisten interessieren“, erklärte der Vorsitzende der VDMA-Fachabteilung Sterile Verfahrenstechnik, Werner Schmid, nach der Sitzung am 5. Dezember in Frankfurt, Auch Inhalte aus der Prozesstechnik seien sehr wichtig. Mehr als 80 Anmeldungen zu der Sitzung „Prozessführung und Materialien für die Steriltechnik“ hätten dies bestätiget.

Auf der Tagesordnung standen ausschließlich technische Themen: Bernd Stäudle (Heitec) erläuterte die Vorgaben von Gamp 5 und CFR 21 Part 11 und deren Bedeutung für Prozessführung und Steuerung. Ludwig Clüsserath (KHS) zeigte Beispiele für die Umsetzung von Vorgaben der FDA für eine aseptische Abfülllinie für Getränke. Marc Mauermann (Fraunhofer AVV) berichtete über Forschungsaktivitäten zu Reinigung und Oberflächenmodifikationen, bei denen Beschichtungen erprobt werden und Verschmutzungsneigungen erfasst werden sollen. Dr. Uwe Behmel (ProMinent ProMaqua) gab einen Überblick über den technischen Stand und Vor- und Nachteile der Kaltsterilisation durch Desinfektion mit Ozon. Siegfried Pießlinger-Schweiger (Poligrat) widmete sich der Frage, welche Korrosionsarten nichtrostende austenitische Cr-Ni-Stähle zerstören.

Gäste aus den Abnehmerbranchen Chemie, Pharmazie und Lebensmittel beteiligen sich regelmäßig an Diskussionen oder in der Sitzung angeregten Arbeitskreisen zur Erstellung von Merkblättern. Die Sitzung hat sich damit als Informationsplattform etabliert. Die Auswahl der kommenden Themen wird eine Ad-hoc-Gruppe im Einvernehmen mit dem Vorstand der Fachabteilung vornehmen und Teilnehmervorschläge berücksichtigen. Termin der nächsten Technischen Sitzung ist der 4. Dezember 2009.

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