Manteltarifvertrag Chemie-Ost

Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt

22.11.2016 Die Tarifverhandlungen zum Manteltarifvertrag Chemie-Ost sind am Montag, 21. November, in Potsdam ohne Ergebnis vertagt worden. Die IG BCE fordert eine Arbeitszeitverkürzung von 90 min, sowie tarifliche Regelungen zum Thema „ständige Erreichbarkeit“.

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Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt

Die Verhandlungen endeten zwar ergebnislos, trotzdem sehen die Parteien einen Schritt in die richtige Richtung getan. (Bild: pressmaster – Fotolia)

„Wir brauchen endlich einen spürbaren Schritt vorwärts zu einer modernen, attraktiven Arbeitszeit“ erklärt Peter Hausmann, Verhandlungsführer der IG BCE. Die Arbeitgeber kritisieren die geforderte Verkürzung der Arbeitszeit um 90 min und zeigten sich nach wie vor zurückhaltend. Trotzdem wurde während der Verhandlung in einer moderaten Atmosphäre von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite ein kleiner Schritt in Richtung gemeinsame Lösung getan. Hausmann kommentiert: „Wir haben heute zwar keine Fortschritte erreicht. Wir stimmen aber zweifelsohne darüber überein, dass wir attraktive und flexible Modelle für Schichtarbeit und tarifliche Optionen für lebenslanges Arbeiten brauchen.“

Wie das konkret aussehen kann, soll eine gemeinsamen technischen Kommission behandeln. Die Tarifverhandlungen werden am 2. Februar 2017 fortgesetzt.

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