Wenn eine Anlage auf Reisen geht

Verlagerungsprojekte in der Pharmaindustrie

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17.02.2016 Wenn es besser werden soll, muss es anders werden: Prozessoptimierungen bei Pharmaunternehmen sind sowohl werksintern als auch konzernweit zunehmend der Anlass, dass sensible und dabei oft tonnenschwere Anlagen umziehen müssen.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Prozessoptimierungen bei Pharmaunternehmen sind sowohl werksintern als auch konzernweit zunehmend der Anlass, dass hochsensible und oft tonnenschwere Anlagen umziehen müssen.
  • Etwa ein halbes Jahr Vorlaufzeit braucht es Minimum, um ein industrielles Verlagerungsprojekt logistisch zu begleiten und dabei den Stillstand möglichst gering zu halten.
  • Zu einer guten Vorbereitung gehören Kataloge mit sicherheitsrelevanten Standards, das Fertigen von individuellen Transportböden sowie Investitionen in Spezialequipment.

Etwa ein halbes Jahr Vorlaufzeit braucht es Minimum, um ein solches Verlagerungsprojekt logistisch zu begleiten. Zu einer guten Vorbereitung gehören Kataloge mit sicherheitsrelevanten Standards, das Fertigen von individuellen Transportböden sowie Investitionen in Spezialequipment.

Mehr werksinterne Verlagerungen
Unter dem Konkurrenzdruck – oft auch im firmeninternen Wettbewerb mit Produktionsstätten in Übersee – rückt die interne Logistik in der Pharmaindustrie stärker in den Fokus. Wer es versteht, diese zu optimieren und effizient zu gestalten, senkt die Kosten in diesem Segment erheblich. Denn oftmals ist der Aufbau des Werks durch Ausweiten, Verändern oder Weiterentwickeln des Sortiments historisch gewachsen und steht dadurch nicht immer im Einklang mit prozessoptimierter Logistik in Hinblick auf Wegeoptimierung, Ablaufplanung und der Lage der Prozess- und Verpackungsmaschinen zueinander. Ein weiterer Auslöser für Verlagerung können die Rahmenbedingungen in der Immobilie sein. Gerade in Ballungszentren gibt es für Pharmahersteller oft keine Möglichkeit, am Standort zu expandieren. Eine kontinuierliche Optimierung ist die Folge. Fast immer ist mit den getroffenen Entscheidungen ein Kraftakt verbunden. Denn im nächsten Schritt muss der Betreiber die Anlagen, deren Gewichte sich in der Regel zwischen 1,5 und 35 t bewegen, physisch neu anordnen. Die Werte der einzelnen Komponenten liegen dabei oft im 6-stelligen-Euro-Bereich.

Heftausgabe: Februar 2016
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Marcello Danieli, Geschäftsführer Harder Logistics

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Marcello Danieli, Geschäftsführer Harder Logistics
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