Hin zum Optimum

Vernetzung und Integration: Wie Kontrollwaagen die Gesamtanlageneffektivität steigern

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12.03.2015 In der wettbewerbsintensiven, zunehmend globalisierten Lebensmittelindustrie steigt der Druck auf die Produzenten, ihre Gesamtanlageneffektivität (GAE) beständig zu verbessern.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Vernetzte Kontrollwaagen sind als Werkzeuge zur Optimierung der Gesamtanlageneffektivität (GAE) nicht zu unterschätzen.
  • Moderne Systeme liefern automatisiert die nötigen Kennzahlen, vereinfachen Dokumentation und Steuerung und überzeugen selbst mit einem hohen GAE-Wert. Vernetzte Kontrollwaagen sind also doppelt wirksame
  • Instrumente bei der Steigerung der GAE und der Gewinnspanne.
  • Bei Kontrollwaagen empfiehlt es sich daher, immer auch die Vernetzungsoptionen im Blickfeld zu haben.

Aktuelle dynamische Kontrollwaagen können dazu beitragen: Als „Finger am Puls der Linie“ liefern sie in Echtzeit Produktionsdaten und Qualitätskennzahlen. Im Verbund mit anderen Linienkomponenten sind moderne Kontrollwaagen zudem in der Lage, drohende Fehlbefüllungen zu erkennen und automatisch gegenzusteuern.

Kontrollwaagen überprüfen in der Lebensmittelproduktion heute mit hoher Geschwindigkeit das Gewicht und damit die Füllwerte jedes einzelnen Erzeugnisses. Moderne Systeme erzielen nicht nur einen besonders hohen Durchsatz, sondern bieten auch vielfältige Optionen zur Vernetzung – und können damit die Leistung der gesamten Produktionslinie spürbar anheben. Gerade für die von starkem Konkurrenzdruck geprägte Lebensmittelindustrie eröffnen sich auf diese Weise neue Wege, die Gesamtanlageneffektivität zu verbessern und ihre Erträge zu steigern.

Die GAE, auch Overall Equipment Effectiveness (OEE), ist eine bewährte Methode, um die Produktivität einer Betriebsstätte zu messen und Verbesserungspotenziale offen zu legen. Je höher der Wert der GAE, desto produktiver arbeitet die Fertigung und desto höher sind die Erträge. Die GAE setzt sich aus den drei Einzelfaktoren Verfügbarkeit, Leistung und Qualität zusammen und zeigt dadurch schnell auf, in welchem Bereich das Management Hand anlegen sollte. Um Verfügbarkeit, Leistung und Qualität ihrer Produktionsanlagen zu verbessern, haben produzierende Unternehmen zwei Stellschrauben: Anlagendesign – insbesondere der eingesetzten Kontrollwaage – und Arbeitsprozesse.

Anlagendesign: Merkmale für hohe Leistungen
Schon das Gerätedesign hat bei Kontrollwaagen einen erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Systems an sich und damit der vor- und nachgelagerten Produktionslinie. Je ruhiger das Produkt auf dem Wägeband beim Wägevorgang gelagert ist, desto genauer die Ergebnisse und desto größer die mögliche Durchsatzgeschwindigkeit. Hersteller sollten bei Kontrollwaagen daher darauf achten, dass Gehäuse und Bandübergänge für eine hohe Laufruhe sorgen. So ist beispielsweise das System C3000 so konstruiert, dass die Wägezelle gegen Stöße und Erschütterungen zuverlässig abgeschirmt ist. Das Wägeband sowie die zu- und abführenden Bänder sorgen mit kleinem Rollendurchmesser für verringerte Produkterschütterung beim Bandübergang. Optionale Führungsgeländer oder mechanische Transfereinheiten gestalten die Produktübernahme noch exakter. Auf diese Weise überprüft das System bis zu 600 Produkte/min bei hoher Wägegenauigkeit und gewährleistet so eine durchgehend hohe Produktionsgeschwindigkeit.

Heftausgabe: März 2015
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Jana Meier, Head of Marketing Checkweighing bei Mettler-Toledo Garvens

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Jana Meier, Head of Marketing Checkweighing bei Mettler-Toledo Garvens
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