Fette stellt erste eigene Kapselfüllmaschine vor

Von der Tablette zur Kapsel

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20.06.2016 Es ist ein zweites Standbein, das sich Fette Compacting mit dem Einstieg in den Markt für Kapselfüllmaschinen schaffen will. Auf der Pharmamesse Interphex in New York hat der Hersteller Ende April einen Paukenschlag abgeliefert:

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Kapseln sind nach Tabletten die zweithäufigste Darreichungsform für Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel.
  • Mit der FEC40 hat Fette Compacting auf der Interphex seine erste Kapselfüllmaschine gezeigt, die bis zu 400.000 Kapseln pro Stunde produzieren kann. Der Hersteller schätzt, dass Anwender dadurch ihre Produktionskosten pro 1.000 Kapseln um bis zu 30 Prozent senken können.
  • Die Konstruktion der Maschine ist auf eine einfache Bedienung ausgelegt.
Von der Tablette zur Kapsel

Zur einfachen Bedienung der neuen Kapselfüllmaschine trägt auch die Konstruktion mit den nach allen Seiten zu öffnenden Fensterklappen bei. (Bild: Fette)

Basierend auf der Konstruktionsidee der Doppelrundläufer-Tablettenpresse zeigte Fette eine Kapselfüllmaschine, die mit 400.000 Kapseln pro Stunde mehr als doppelt so viel Ausbringung leistet, wie die bisher am Markt verfügbaren Maschinen.

Kapseln sind nach Tabletten die zweithäufigste Darreichungsform für Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel. Pro Jahr werden weltweit mehr als 400 Milliarden Hartgelatinekapseln produziert. Die Ausbringungsmenge der bisher dafür eingesetzten Maschinen betrug ca. 200.000 Kapseln pro Stunde. Mit der FEC40 hat Fette Compacting auf der Interphex seine erste Kapselfüllmaschine gezeigt, die bis zu 400.000 Kapseln pro Stunde produzieren kann.

Der Hersteller schätzt, dass Anwender dadurch ihre Produktionskosten pro 1.000 Kapseln um bis zu 30 Prozent senken können. Möglich wird diese Leistungssteigerung durch Duplex-Konzept, das der Hersteller bereits bei seinen Doppelrundläufer-Tablettenpressen nutzt. Bisher getrennte Prozessschritte bei der Kapselfüllung wurden in der neuen Maschine zusammengelegt. Die daraus resultierenden freien Stationen hat der Maschinenhersteller genutzt, um den Kapselfüllprozess zweifach in der Maschine anzuordnen und somit den Output zu verdoppeln. Da der Füllprozess vollständig den etablierten Produktionsstandards entspricht, können Anwender alle bewährten Prozessparameter für die Kapselfüllung eins zu eins übertragen und bei Bedarf weiter optimieren.

Heftausgabe: Juni 2016
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Armin Scheuermann ist Chefredakteur von Pharma+Food

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Armin Scheuermann ist Chefredakteur von Pharma+Food
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