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Wachstum und Rendite: Bayer will mehr

20.09.2016 Schlucken, verdauen und wachsen: Der Bayer-Konzern strebt höhere Wachstums- und Renditeziele an. Triebkräft sollen vor allem der Pharma-Bereich und nach der Übernahme von Monsanto auch die Saatgut-Sparte sein.

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Ob die Monsanto-Übernahme verantwortlich dafür ist, dass Bayer von RaAng 16 auf Rang 18 abgerutscht ist? Unwahrscheinlich, denn Monsanto werden Sie weiter oben im Ranking antreffen. (Bild: Bayer)

Weiter auf Wachstumskurs: Bayer schraubt seine Renditeziele nach der Monsanto-Übernahme nach oben. (Bild: Bayer)

„Für die mittelfristige Entwicklung von Bayer sind wir optimistisch und haben uns entsprechend ambitionierte Ziele gesetzt“, sagte Vorstandsvorsitzender Werner Baumann. Demnach sei das Spitzenumsatzpotenzial bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln mit mehr als 10 Mrd. Euro besonders hoch.

Pharma und Monsanto lassen Bayer wachsen

In diesem Geschäftsbereich will Bayer bis Ende 2018 ein jährliches durchschnittliches Umsatzwachstum von ca. 6 % erzielen. Im Jahr 2015 lag der Umsatz der Division bei 15,3 Mrd. Euro. Die um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA-Marge des Bereichs Pharmaceuticals soll im Jahr 2018 zwischen 32 und 34 % liegen, und damit deutlich über den 30,1 % im Jahr 2015.

Auch das Agrargeschäft in der Unternehmenssparte Crop Science soll in den kommenden Jahren stark wachsen – nicht zuletzt durch die Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto: „Die vereinbarte Übernahme von Monsanto ist ein wichtiger Schritt für unsere Division Crop Science und festigt gleichzeitig die Stellung von Bayer als globalem, innovationsgetriebenem Life-Science-Unternehmen mit führenden Positionen in unseren Segmenten“, sagte Baumann.

Im Kalenderjahr 2015 betrug der kombinierte Pro-forma-Umsatz der Division Crop Science und von Monsanto 23,1 Mrd. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge des kombinierten Agrargeschäfts soll nach dem dritten Jahr ab Abschluss der Transaktion mehr als 30 % erreichen. 2015 waren es ca. 27 %.

Bayer und Monsanto hatten am 14. September eine bindende Fusionsvereinbarung unterzeichnet, die Bayer die Übernahme von Monsanto für 128 US-Dollar je Aktie in bar ermöglicht. Die Transaktion unterliegt üblichen Vollzugsbedingungen, einschließlich der Zustimmung durch die Monsanto-Aktionäre zur Fusionsvereinbarung und aller notwendigen behördlichen Freigaben. Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende 2017 erwartet.

Hier lesen Sie die Mitteilung des Konzerns.

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