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Wago erweitert Geschäftsleitung

22.10.2014 Die Mindener Wago-Gruppe hat ihre Unternehmensführung erweitert und ordnet die Ressorts neu. Zusätzlich zu Sven Hohorst (geschäftsführender Gesellschafter), Axel Börner (kaufmännische Leitung) und Ulrich Bohling (Produktionsleitung) gehören mit sofortiger Wirkung Tordis Eulenberg (Leitung Personal, Organisationsentwicklung und Projekt-Management), Dr. Thomas Albers (Leitung Automation) und Jürgen Schäfer (Vertriebsleitung) der neuen Geschäftsleitung an. 

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Die neue Wago-Geschäftsleitung (von links): Sven Hohorst, Tordis Eulenberg, Dr. Thomas Albers, Axel Börner, Ulrich Bohling und Jürgen Schäfer (Bild: Wago)

Die drei neuen Mitglieder des Gremiums waren zuvor viele Jahre in der Bereichsleitung tätig. Hintergrund für die Erweiterung der Geschäftsleitung sei der Wachstumskurs und die internationale Ausrichtung vermeldete der Automatisierungshersteller. „Indem wir die Bereiche Personal, Organisationsentwicklung, Projektmanagement sowie Vertrieb und Automatisierung als eigene Ressorts im Leitungsgremium abbilden, können wir ihrer großen Bedeutung fürs Unternehmen besser gerecht werden“, sagt Sven Hohorst. Das neue Geschäftsleitungsressort Automation wird von Dr. Thomas Albers geführt, die Leitung des Ressorts Vertrieb fällt Jürgen Schäfer zu, der seit 2002 den Gesamtvertrieb von Wago leitert.

Investitionen erreichen 95 Millionen Euro

Das Unternehmen setzte im vorigen Jahr 606 Millionen Euro um, was im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 570 Millionen Euro einem Wachstum von 6,3 Prozent entspricht. 2014 wird das in dritter Generation unabhängig am Markt agierende Familienunternehmen den bisherigen Investitionsrekord aus dem Jahr 2012 von rund 91 Millionen Euro brechen: Es fließen weitere 95 Millionen Euro ins Unternehmen. Nach wie vor wird der Großteil der Investitionen – rund 70 Millionen Euro bzw. über 70 Prozent – in Deutschland getätigt.

In Minden entsteht ein neues Kunden- und Schulungszentrum für über 20 Millionen Euro. Außerdem errichtet der Hersteller im Gewerbegebiet Minden-Päpinghausen eine neue Stanzerei, für die in der ersten Ausbaustufe rund zehn Millionen Euro veranschlagt sind. Baubeginn ist voraussichtlich im 3. Quartal 2014; die Fertigstellung ist ein Jahr später geplant. In seinen Produktions- und Logistikstandort im thüringischen Sondershausen investiert das Unternehmen mehr als 25 Millionen Euro. In Kürze beginnt der Ausbau des Logistikzentrums, der voraussichtlich im Frühjahr 2015 abgeschlossen sein wird. Dadurch wird eine Kapazitätssteigerung um mehr als 50 Prozent erreicht. Von Sondershausen aus beliefert WAGO Kunden in der ganzen Welt.

(as)

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