Markt

Waldner-Gruppe hat den Umsatz auf 185 Millionen Euro gesteigert

11.02.2014 Die Waldner-Firmengruppe, Wangen, hat im Geschäftsjahr 2012/2013 Umsatz und Leistung leicht gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich auf 185 Mio. Euro. Der Auftragseingang konnte den Spitzenwert des Vorjahres nicht erreichen.

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Apparateherstellung im Geschäftsbereich Process Systems bei Hermann Waldner (Bild: Hermann Waldner)

„Wir konnten im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz leicht steigern, der Auftragseingang lag unter dem starken Vorjahr“, zieht Helmut Hirner, Gesamtgeschäftsführer der Waldner Holding, für das vergangene Geschäftsjahr Bilanz. 185 Mio. Euro hat die gesamte Firmengruppe mit zirka 1.100 Mitarbeitern weltweit konsolidiert umgesetzt. Die Unternehmensgruppe stellt Füll- und Verschließmaschinen, Prozess- und Containment-Systeme, Abwassertechnik sowie Laboreinrichtungen her. Produziert wird weiterhin zu 100 Prozent am Standort Wangen in Süddeutschland. Im Frühjahr soll mit dem Bau einer Produktionshalle und eines Bürogebäudes am Standort Wangen begonnen werden.

Beiratsvorsitzender und Kommanditist Dr. Heinz Uli Waiblinger sieht die Unternehmensgruppe weiter eng mit dem Standort Wangen verbunden: „Sobald es das Wetter zulässt, werden wir die zweite Baumaßnahme für unser Laborgeschäft beginnen. Mit diesen Gebäuden und den damit möglichen optimierten Abläufen schaffen wir die Voraussetzungen zur Realisierung unserer mittel- und langfristigen Ziele“.

„Wir wollen weiter unser Geschäft in Deutschland und Europa ausbauen und zusätzlich Wachstum vor allem in Exportmärkten realisieren“, so Beiratsmitglied Dr. Jörg O. Waiblinger. Gesamtgeschäftsführer Hirner betont, dass das Unternehmen durch und durch ein deutsches Familienunternehmen ist, das auch in dem derzeitig für uns schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld langfristig denkt, plant und handelt. Einen wichtigen Beitrag zu dieser größten Einzelinvestition des Unternehmens leisten unsere Mitarbeiter, bekräftigt Hirner.

„Wir haben im vergangen Geschäftsjahr bei Labor den Umsatz gesteigert, erklärt Jochen Zeuch, Geschäftsführer von Waldner Laboreinrichtungen. „Der Auftragseingang in unserem größten Markt, Deutschland und im Export ist weiterhin befriedigend, bei unseren europäischen Tochtergesellschaften ist die Nachfrage zurückgegangen“. Die größten von uns im letzten Geschäftsjahr abgeschlossenen Projekte waren Labore für die King Saud University in Saudi Arabien und die Universität TUM in München-Garching, bei Schullaboren war es das Berufliche Schulungszentrum Flemmingschule in Stuttgart.

Das Resümee bei dem metallverarbeitenden Gruppenunternehmen Hermann Waldner (Füll- und Verschließmaschinen für Lebensmittel- und Tiernahrung sowie Prozesssysteme für die Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie) ist positiv. „Trotz guter Auslastung haben wir die Zeit zur weiteren Verbesserung unserer Produkte, zur Abrundung unseres Leistungsspektrums und zur Qualifizierung unserer Mitarbeiter genutzt. Jetzt läuft es im neuen Geschäftsjahr bei Verpackungsmaschinen, Process Systems und Wassertechnik wieder richtig rund“, freut sich Karl Angele, Geschäftsführer von Hermann Waldner und Beiratsmitglied.

Laut Gesamtgeschäftsführer Hirner ist die Unternehmensgruppe in allen Sparten im Projektgeschäft tätig, das durch kundenindividuelle Anpassungen der Produkte und spürbare Auslastungsschwankungen gekennzeichnet ist. Für das laufende Geschäftsjahr 2013/2014 rechnet man in der Firmengruppe mit befriedigenden, auf Plan liegenden Auftragseingängen und Umsätzen bei stark schwankender Auslastung.

(dw)

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