Markt

Wasserqualität bleibt Topthema für die Lebensmittelindustrie

12.03.2002

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Die Lebensmittelindustrie ist derzeit der größte industrielle Investor in Wasseraufbereitungs- und Abwassertechnik. Gesunde Wachstumsraten und der spezifische Bedarf in dieser Abnehmerbranche eröffnen den Anbietern für Wasserbehandlungsanlagen immer wieder neue Chancen. Entsprechend rechnet die Unternehmensberatung Frost & Sullivan in diesem Sektor europaweit mit Umsatzsteigerungen von 334 Mio. US-$ (2001) auf 414 Mio. US-$ (2007). Damit rückt der Anteil der Lebensmittelbranche am europäischen Gesamtmarkt für Wasseraufbereitungs- und Abwasserbehandlungsanlagen erstmals in den zweitstelligen Prozentbereich.


Marktgröße ergibt sich aus der Vielzahl der Kunden


Die Investitionsrate liegt momentan bei durchschnittlich 30000 US-$ pro Anlage und Jahr. Dies scheint zunächst wenig, doch ergibt sich das Potenzial aus der großen Kundenbasis. Darüber hinaus werden die Budgets an Projekte angepasst, die höhere Investitionen erfordern, und bestehende Anlagen werden alle 10 bis 20 Jahre aufgerüstet und erweitert. Insgesamt bewegt sich das Investitionsspektrum im Bereich Wartung und Ersatzteile derzeit zwischen ein paar tausend und einer halben Million Dollar pro Kunde.


Die Unternehmensberatung fand außerdem heraus, dass dieser Markt gekennzeichnet ist durch:



  • eine hohe Kundenloyalität, aber gleichzeitig steigende Ansprüche seitens der Kunden,

  • eine gute Produktqualität als Grundvoraussetzung erfolgreicher Kundenbeziehungen, aber auch

  • ein hohes Verbesserungspotenzial bei den Zulieferern, mit deren Ausführung und Preisen die Kunden meist nicht zufrieden sind.

 

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