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Weimer Pharma soll zum Jahresende geschlossen werden

03.09.2013 Der Pharma-Lohnhersteller Weimer Pharma in Rastatt soll nach einer langen und intensiven Prüfungsphase bis zum Jahresende geschlossen werden, teilt die Muttergesellschaft Körber, Hamburg, mit. Dies sei das Ziel der Muttergesellschaft, die darüber mit dem Betriebsrat Verhandlungen beginnt.

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Weimer Pharma soll zum Jahresende geschlossen werden

Der Rastatter Pharma-Lohnhersteller Weimer Pharma soll bis zum Jahresende geschlossen werden, teilt die Muttergesellschaft Körber in Hamburg mit (Bild: Sandor Jackal-Fotolia)

Dabei soll ein Interessenausgleich mit dem Betriebsrat herbei geführt werden. Für die von der Schließung des Unternehmens betroffenen 178 Mitarbeiter wird ein Sozialplan abgeschlossen. Für einen solchen Schritt gibt es aus Sicht der Muttergesellschaft 2 maßgebliche Ursachen. Zum einen war mit dem Kauf des Unternehmens im Jahr 2009 geplant, in den Zukunftsmarkt patientenindividuelle Arzneimittelversorgung (PAV) einzusteigen. Leider wurden die Rahmenbedingungen für diesen Markt trotz enormer Einsparpotenziale für den Gesundheitssektor sowie einer deutlichen Vereinfachung und erhöhten Sicherheit für Patienten aus politischen Gründen nicht geschaffen.

Seit 2009 habe sich Körber mit einem zweistelligen Millionenbetrag bei dem Lohnhersteller engagiert und damit auch die Verluste seit 2009 übernommen. Trotzdem sei es nicht gelungen, unter den geänderten Bedingungen Weimer Pharma aus der Verlustzone herauszuführen. Zum anderen waren intensive Gespräche mit möglichen Kaufinteressenten nicht erfolgreich. Im Rahmen einer geordneten Schließung des Unternehmens erfolgt eine Abstimmung mit Kunden und Zulieferern.

(dw)

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