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Yaskawa eröffnete neue Firmenzentrale in Allershausen

02.11.2012 Mit einem feierlichen „Grand Opening“ hat Yaskawa, ein japanischer Hersteller Industrierobotern und Antriebstechnik, seine neue Firmenzentrale in Allershausen bei München eröffnet. Rund 12,5 Mio. Euro hat das Unternehmen in sein neues „Schaufenster für Europa“ investiert.

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Rund 12,5 Mio. Euro hat Yaskawa in den Neubau seiner Firmenzentrale in Allershausen, ein „Schaufenster für Europa“, investiert (Bild: Yaskawa)

Ein Jahr nach dem Spatenstich wurde der jetzt eingeweihte Neubau fristgerecht fertiggestellt. Mitte September wurden die neuen Büros, Entwicklungshallen und Reparaturbereiche bezogen.
Weithin sichtbar erhebt sich die 18 m hohe, dreigeschossige Konstruktion  auf 14.400 m2 Gelände direkt an der Autobahn A9. Über 6.200 m2 Gesamt-Geschossfläche bieten dort nun ideale Arbeitsbedingungen. Die äußere Gestaltung folgt dem Hauptsitz der Yaskawa Robotics-Division in Japan.

„Allershausen ist unser Kompetenz-Zentrum für die EMEA-Länder“, charakterisierte Manfred Stern, Geschäftsführer der Yaskawa Europe (President & COO), die Rolle des Standortes anlässlich der Eröffnung. Von Allershausen aus betreut die Robotics-Division von Yaskawa Europe bereits seit 1994 die Märkte Europa, Afrika, Mittlerer Osten sowie den Bereich der früheren Sowjetunion. Vor allem zentrale Funktionen wie ein umfassender Kunden-Support, Forschung & Entwicklung, kundenspezifische Systemanpassungen und Logistik werden mit dem Neubau gestärkt. Das neue Gebäude bietet dabei Platz für die rund 50 neuen Mitarbeiter, die Yaskawa zum Teil schon im Laufe des Jahrs 2012 zusätzlich eingestellt hat. Gleichzeitig werden diese Aufgaben nun räumlich konzentriert.

„Mit der Stärkung dieser zentralen Funktionen wollen wir unseren Kunden noch mehr Mehrwerte bieten und unser Robotergeschäft so weiter ausbauen“, beschreibt Koichi Takamiya, Europa-Chef der Yaskawa Electric (Board of Director, Regional Head Europe) die zugrundeliegende strategische Idee. Herzstück des neuen Gebäudes ist ein repräsentativer Showroom. Besucher aus ganz Europa können dort branchenspezifische Robotik-Lösungen in Aktion erleben. So decken beispielsweise 5 verschiedene Roboter in einer Zelle eine komplette Verpackungslinie ab – vom Picking über das Packing bis zum Palletizing (PPP). Auch zum Thema Roboterschweißanlagen, einer Kernkompetenz, stellt Yaskawa im Showroom eine besonders leistungsfähige Lösung vor.

In den Entwicklungs- und Versuchsabteilungen entwickeln Ingenieure und Techniker Lösungen und Systeme speziell für den anspruchsvollen und differenzierten europäischen Markt. So werden die in Japan gefertigten „Roh-Roboter“ beispielsweise durch anwendungsspezifische Aktoren individualisiert oder zu umfassenden Multi-Robot-Zellen kombiniert. Auch der 2011 vorgestellte neue Delta-Roboter MPP3 wurde maßgeblich in Deutschland mitentwickelt. Darüber hinaus werden in Allershausen kundenspezifische Versuche durchgeführt, damit Anlagenbauer, Endkunden und Systempartner für jede Anwendung die exakt richtige Robotik-Lösung finden.

(dw)

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