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12.02.2016 Viele Pharmaunternehmen kämpfen mit Wettbewerb, Umsatzrückgang, Margen- und Bedeutungsverlust. Wie können Entscheider diesen Trends entgegenwirken und ihre Unternehmen wieder auf die Erfolgsspur setzen?

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Entscheider-Facts für Manager

  • Die erste essentielle Grundlage für den Erfolg besteht darin, die Verantwortung für die aktuelle Situation zu übernehmen. Die sachliche, nüchterne Analyse von eigenen Erfolgen und Fehlschlägen macht die eigentlichen Ursachen für die Misere transparent, so dass diese ausgeräumt werden können.
  • Was es zweitens braucht, sind ambitionierte Ziele mit dem Willen zu gestalten.
  • Die dritte Grundlage ist die Analyse von eigenen Stärken und laufenden Veränderungen. Diese bilden das inhaltliche Fundament für das Gestalten.

Bild: colourbox.de

Lange war Deutschland die Apotheke der Welt, heute ist Indien weltweit der Medikamentenlieferant Nummer eins. Offenbar sind den hiesigen Pharmaunternehmen der Wille und die Fähigkeit abhanden gekommen, eine Zukunft an der Weltspitze zu gestalten. Die hierfür ursächlichen inneren Barrieren lassen sich nicht mit den üblichen Standard-Rezepten, etwa Restrukturierungen oder massiv in Innovation oder M&A investieren, kurieren. Die Möglichkeiten für einen neuen Erfolgsweg schwinden mit jedem Tag des Abwartens. Ändert sich trotz aller Kritik, Appelle und Bemühungen nichts, ist der weitere Niedergang vorprogrammiert.

Dennoch gibt es enorme Chancen, die sich aus vorhandenen Stärken entwickeln lassen. Dafür braucht es zuallererst neue Standpunkte, um diese Chancen zu erkennen und dann ebenso mutig wie konsequent zu handeln. Die Zutaten dafür sind zunächst Zeit, passende Methoden für die Problemlösung wie auch für die Strategieentwicklung und die Bereitschaft für den Wandel. Die deutschen Pharmaunternehmen sind jetzt gefordert, das Steuer umzulegen und Zukunft zu gestalten. Dies gelingt in drei Schritten, ohne große Investitionen, doch mit einem Umdenken.

Grundlagen für den Erfolg schaffen
Die erste essentielle Grundlage für den Erfolg besteht darin, die Verantwortung für die aktuelle Situation zu übernehmen. Solange den Politikern oder dem Wettbewerb die Schuld zugewiesen wird, sei es offen oder verdeckt, geben die Unternehmen ihre eigene Gestaltungsmacht ab. Die sachliche, nüchterne Analyse von eigenen Erfolgen und Fehlschlägen macht die eigentlichen Ursachen für die Misere transparent, so dass diese ausgeräumt werden können. Was es zweitens braucht, sind ambitionierte Ziele mit dem Willen zu gestalten. Zweifel, die dies bisher verhindert haben, gehören auf den Tisch, wie die Ursachen für die Misere ausgeräumt werden. Die dritte Grundlage ist die Analyse von eigenen Stärken und laufenden Veränderungen. Diese bilden das inhaltliche Fundament für das Gestalten. Dabei sollte der Blick über Big Pharma hinaus reichen. Es gibt zahlreiche ungelöste Probleme in der Gesundheitsbranche, deren Lösung neue Geschäftsfelder eröffnet.

Heftausgabe: Februar 2016
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Dr. Anja Henke, Geschäftsführerin Carpe Viam

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Dr. Anja Henke, Geschäftsführerin Carpe Viam
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