Vorläufige Quartalszahlen

Zusatzkosten: GEA kassiert Jahresprognose

17.07.2017 Anlagenbauer GEA anhand vorläufiger Zahlen für das zweite Quartal 2017 seine Gewinnerwartung für das Geschäftsjahr gesenkt. Grund sind Volumen- und Margenmixeffekte sowie Zusatzkosten im mittleren einstelligen Millionenbereich.

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Systemanbieter GEA verzeichnet Umsatz-Plus für 2015

Wegen Zusatzkosten erwartet GEA geringere Gewinne für 2017 als pronostiziert. (Bild: GEA)

Betroffen sei „im Wesentlichen“ die  Business Area Solutions, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens. Die Zusatzkosten entstünden durch Abfüllanlagen, die „in dieser Form nicht weiter vermarktet werden.“

Infolgedessen passt GEA den Ausblick für das Geschäftsjahr 2017 an. Anstelle von bisher 620 Mio. bis 670 Mio. Euro erwartet der Konzern ein operatives EBITDA von 600 Mio. bis 640 Mio. Euro, jedoch ohne Berücksichtigung von Zusatzkosten für die oben genannten Abfüllanlagen. Diese Zusatzkosten sollen einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag nicht überschreiten. Außerdem strebt das Unternehmen eine operative Cash-Flow-Treiber-Marge vor Investitionen in strategische Projekte zwischen 8,5 und 9,5 % an, nunmehr aber ohne Berücksichtigung der Zusatzkosten. GEA rechnet weiterhin mit einem moderaten Umsatzwachstum. Die Ergebnisse des zweiten Quartals veröffentlicht der Konzern am 26. Juli 2017.

Bereits im Oktober 2016 hatte GEA eine Gewinnwarnung ausgerufen, deren Gründe jedoch als „lediglich vorübergehende Aspekte“ bezeichnet. Ein geplanter Aktienrückkauf deutete dagegen zu Anfang des Jahres zunächst wieder auf bessere Geschäfte hin.

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