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Argentinisches Landwirtschaftsministerium erteilt Bayer Zulassung für Liberty-Link-Sojabohnen

30.08.2011 Das zuständige Landwirtschaftsministerium hat dem Bayer-Konzern die Zulassung für seine Liberty Link genannte Herbizidtoleranz-Technologie erteilt. Sie ermöglicht den Einsatz von Glufosinat-Ammonium zur Unkrautkontrolle.

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Argentinisches Landwirtschaftsministerium erteilt Bayer Zulassung für Liberty-Link-Sojabohnen

Die Sojabohnen-Schoten mit Liberty-Link-Technologie sind tolerant gegen das Herbizid Glufosinat-Ammonium (Bild: Bayer Cropscience)

Bayer will auch zukünftig genetisch veränderte Pflanzen auf den argentinischen Markt bringen, sobald deren Eigenschaften zugelassen sind. Diese kombiniert der Konzern mit Liberty Link, um sie in den kommenden Jahren verfügbar zu machen. Mathis Kremer, Leiter des Geschäftsbereichs Bioscience bei Bayer Cropscience, erklärt: „Die Zulassung dieser Technologie für Sojabohnen ist ein Beleg für eine sehr positive und konstruktive Einstellung zur Pflanzenbiotechnologie in Argentinien. Sie ist ein wichtiger Baustein für nachhaltigere und innovative Lösungen für Landwirte in Argentinien. Die Zulassung in Argentinien bedeutet einen weiteren Schritt in Richtung einer regionalen regulatorischen Harmonisierung für Innovationen und den Handel mit Sojabohnen. Zudem stärkt sie das Wachstum unseres Geschäfts mit Saatgut und Pflanzeneigenschaften.“

Die Resistenz von Unkräutern nimmt derzeit zu, was den Bedarf an Lösungen zur Herbizidtoleranz erhöht. Liberty Link stellt dabei eine Alternative zu genetisch veränderten Sojabohnen dar, die eine Tolernaz gegen Glyphosat aufweisen. Deren Anbaufläche beträgt in Argentinien zurzeit 18 Mio. Hektar.

Die Originalmeldung von Bayer lesen Sie hier.

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