Viele Kunststoffe sind so günstig, dass sich daraus hergestellte Objekte als Wegwerf-Produkte zur einmaligen Verwendung eignen. Während dies weltweit zu einer zunehmenden Müllproblematik geführt und Kunststoffen gesellschaftlich einen eher schlechten Ruf verpasst hat, ist es genau diese Eigenschaft, die für einen Siegeszug des Werkstoffs im medizinischen Einsatz gesorgt haben. Sogenannte Single-Use-Produkte, also Produkte zur einmaligen Verwendung, haben dort nämlich nicht nur ökonomische, sondern vor allem hygienische Vorteile und ersetzen daher seit etwa Anfang der 60er Jahre zunehmend wiederverwendete Artikel aus Glas oder Metall. Ein weiterer Vorteil von Kunststoffen ist ihre Vielzahl an möglichen Formen und Geometrien sowie das geringere Gewicht etwa im Vergleich zu verschiedenen Metallwerkstoffen. Heute kommen Kunststoffe in fast allen Bereichen der Medizin zum Einsatz, etwa für sterile Verpackungen, Katheter und Schlauchsysteme, Implantate und Prothese, Gehäuse zum Schutz von Geräten, aber auch in der Medikamentenfreisetzung (engl. Drug Delivery). Doch nicht jeder Kunststoff eignet sich für jede Anwendung. Welche Polymere kommen in der Medizin zum Einsatz und wofür?

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