• Mit sinkenden Losgrößen und dem Trend zur individuellen Verpackung steigt die Frequenz der Produktwechsel. Das erfordert flexible Lösungen für Verpackungsprozesse.
  • Ein digitales UV-Drucksystem ist auf die Anforderungen der Pharmabranche ausgelegt.
  • Das modulare Konzept des Web 4.0 ermöglicht es Kunden, das System zu einem späteren Zeitpunkt an veränderte Produktionsbedingungen anzupassen.
Aufmacher_Hapa_Web_4.0_6c_offen_rechts class="caption-text">1: Mit Web 4.0 stellte Hapa auf der Interpack 2017 eine Lösung für das digitale Zeitalter vor. Nicht nur optisch hebt sich hier das Digitaldruckmodul Redcube hervor. (Bilder: Hapa)

Hier flexible Lösungen zu finden, die prozesssicher arbeiten, ist schon schwer genug. Das hochregulierte Umfeld der Pharmabranche legt die Latte noch einmal höher. Der Hersteller von Drucklösungen für Verpackungsprozesse Hapa reagiert auf die Herausforderungen der Verpackungsdruckbranche mit der Entwicklung des Web 4.0, einem digitalen UV-Drucksystem für den hochauflösenden Druck auf Rollenmaterialien. Das speziell für die Bedürfnisse und die hohen Anforderungen der Pharmabranche ausgelegte Inhouse-Drucksystem hat sich in kürzester Zeit im Markt etabliert.

Einstieg in die Welt von Pharma 4.0

Bereits in der Entwicklungsphase erhielt das Web 4.0 große Aufmerksamkeit. Im Jahr 2017 als Proof of Concept auf der Pack Expo in Las Vegas vorgestellt, stand das System sofort im Mittelpunkt des Interesses. Das Feedback und die damit verbundenen Bedürfnisse von Kunden und Interessenten bezüglich Industrie 4.0, Bedienbarkeit, Ergonomie und verbesserter Maschinenverfügbarkeit für weniger ungeplante Stillstandszeiten im Produktionsbetrieb ließ Hapa in die Weiterentwicklung des Web 4.0 einfließen.

Auf der Interpack 2017 erfolgte die Premiere des marktbereiten Systems, das das Unternehmen in einer Zweifarben-Version präsentiere. Die Resonanz war positiv – nicht zuletzt, weil Hapa den Industrie-4.0-Gedanken berücksichtigt

hatte, was die Herausforderung auf dem Markt widerspiegelt: das „Internet der Dinge“ in den bestehenden Workflow zu integrieren. Und genau das macht das Web 4.0 möglich. In diesem Zusammenhang überzeugte auch das bedienerfreundliche HMI, dessen Benutzeroberfläche individuell gestaltet, also an die Bedürfnisse der Anwender angepasst werden kann. Ebenfalls großen Anklang fand das kompakte Design und das modulare Konzept des Web 4.0.

Die Modularität ermöglicht es Kunden, das System zu einem späteren Zeitpunkt an veränderte Produktionsbedingungen anzupassen. So kann es mithilfe des integrierten Druckmoduls auf Wunsch von einer Farbe auf bis zu sechs Spotfarben oder CMYKW plus Lack erweitert werden.

Dass der modulare Aufbau für eine zukunftssichere und flexible Produktion dem Bedarf der Branche entspricht, zeigte sich auch auf der Achema 2018 sowie der Pack Expo 2018 in Chicago. Hier stellte Hapa erstmalig das Web 4.0 in einer CMYK-Version vor. Das bereits verkaufte und für die Messe von einem Kunden zur Verfügung gestellte System überzeugte mit hochauflösendem Vierfarbendruck auf Aluminiumfolie, sodass weitere Bestellungen folgten.

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2: Mittlerweile ist es sogar möglich, befüllte Blister zu bedrucken.

Flexible Prozesse

Das Web 4.0 lässt sich einfach in bestehende Verpackungslinien integrieren und fügt sich nahtlos in den digitalen Workflow des Betreibers ein. Damit erreichen Anwender eine höhere Flexibilität in ihren Prozessen – und sind so mit ihren Produkten schneller am Markt. Das System erfüllt zudem alle Anforderungen der Serialisierung – wie sie neben vielen anderen Märkten zum Stichtag 9. Februar 2019 auch innerhalb der EU für verschreibungspflichtige Medikamente Pflicht ist – und ist in der Lage, individuelle Daten auf jeden einzelnen Blisterhof zu drucken.

UV-DOD-Tinten aus eigener Produktion

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3: Dienstleistungen rund um den reinen Maschinenbau sind fester Bestandteil bei Hapa. Dazu gehört auch die Entwicklung von Tinten.

Bereits seit mehr als 15 Jahren setzt sich Hapa mit der Digitaldruck-Technologie auseinander. Diese langjährige Erfahrung erstreckt sich bis hin zur Entwicklung und Produktion von Digitaldrucktinten. Die UV-DOD-Tinten werden in der hauseigenen Tintenabteilung individuell für die spezifischen Anwendungen und Substrate der Kunden entwickelt. Dies beinhaltet natürlich auch, dass die Tinten den Anforderungen streng regulierter Branchen entsprechen, also beispielsweise migrationsarm, abklatscharm oder geruchsarm sein müssen. Die Abnahmemengen sind variabel: Für kleine und Kleinstauflagen sind Gebindegrößen bis hinunter zur einzelnen Flasche erhältlich. Davon profitieren beispielsweise Kunden, die für klinische Tests oder Produktlaunches genau die benötigte Kleinmenge bestellen und somit teuren Überschuss vermeiden können.

ZUM UNTERNEHMEN

Hapa entwickelt und produziert Drucklösungen für Verpackungsmaterialien aller Art, wie Blister, Karton, Etiketten und Rollenmaterial. Die Drucksysteme umfassen UV-Flexo-, UV-DOD- und Hybridsysteme. Des Weiteren bietet Hapa individuelle Tinten, auch in Kleinstmengen, an. Die umfassenden Dienstleistungen der Abteilung Services sowie die Lieferung von Verbrauchsmaterialien wie auch Ersatz- und Verschleißteilen runden das Angebot von Hapa ab.

 

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