Horizontalgegenstrommischer
| von Redaktion
Die Mischorgane in Horizontalgegenstrommischer sind Bänder, die schneckenartig in zwei Durchmessern angeordnet sind (Bild: Ammag).

Die Mischorgane in Horizontalgegenstrommischer sind Bänder, die schneckenartig in zwei Durchmessern angeordnet sind (Bild: Ammag).

Die Mischorgane sind Bänder, die schneckenartig in zwei Durchmessern angeordnet sind. Die inneren Bänder fördern das Produkt von der Mitte nach außen und die äußeren Bändern wieder nach innen. Das Schieben der Bänder durch die Schüttung sorgt für die gute Durchmischung. Dieser Mischertyp, der zur Gruppe der Schubmischer gehört, ist für das schonende Mischen von Produkten mit breiter Korngrößenverteilung besonders gut geeignet.

Der Mischer erfüllt die Forderung nach einer Randgängigkeit der äußeren Mischerwendel von maximal 8 mm Abstand zur Wand – bei 1700 mm Durchmesser. Sowohl die Mischerinnenwand als auch die gesamte Mischerwelle sind auf eine Rautiefe von Ra<0,8 mm geschliffen und anschließend elektropoliert. Als Wellenabdichtung wurde ein schwimmendes System eingebaut, das Dichtigkeit auch bei Relativbewegungen der Welle ermöglicht und zudem fettfrei arbeitet, so dass eine Kontamination des Produkts ausgeschlossen ist.

Der Horizontalgegenstrommischer wird in Größen zwischen 50 und 4000 l gebaut. Sie eigenen sich zum Mischen von  Milchpulver, Backhilfsmittel, Kristallzucker, Müsli, Tiernahrung, Kunststoffgranulat, Metallpulver, metallurgische Pasten, Reinigungsmittel, Schaumstoffrecycling-Flocken oder Fliesenkleberpulver. Die Mischer werden in Normal- oder Edelstahl gebaut, sie können mit Kühl- oder Heizmantel ausgestattet werden. Außerdem sind zusätzliche Flüssigkeitseindüsungen bzw. Messerzerkleinerungen möglich.

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