Mikrodosierer WAM

Die Getriebekonstruktion des Mikrodosierers MBH mit einem statt zwei Motoren ermöglicht eine Energieeinsparung um mehr als die Hälfte. Bild: WAM

Entscheider-Facts

  • Der vorgestellte Dosierer ist speziell für das präzise Zumischen von pulver- oder granulatförmigen Zusatzstoffen in geringen Mengen konzipiert.
  • Die Funktionsweise ist energie- und platzsparend sowie wartungsarm und ermöglicht den Einsatz auch bei schlecht fließenden Materialien.

Der Mikrodosierer MBH von WAM ist mit einer Untersetzungseinheit ausgestattet, die vollständig auf Öl oder Fett als Schmiermittel verzichtet. Materialverunreinigungen und Verschmutzungen in der Arbeitsumgebung innerhalb des Gehäuses, wie sie bei geschmierten Getriebeeinheiten auftreten können, sind damit ausgeschlossen. Als angenehmer Nebeneffekt entfällt damit auch die Schmiermittelwartung. Homogenisier- und Dosierwendel werden im Gegensatz zum Vorgängermodell MBF aufgrund der neuen Getriebekonstruktion mit einem statt zwei Motoren angetrieben. Das Ergebnis ist eine Energieeinsparung um mehr als die Hälfte, da der leistungsstärkere Motor für den Antrieb der Homogenisierwendel entfällt. Mit dem optionalen Handverstellgetriebe oder einem Frequenzumformer kann der Dosierer zudem im gewünschten Drehzahlbereich betrieben werden.

Homogenisierwendel WAM
Die Homogenisierwendel mit Pflugscharen und Schrägschaufeln kombiniert effektive Homogenisierung mit gründlichem Austrag. Bild: WAM

Das Gerät ist speziell für das Dosieren von Zusatzstoffen bei der Herstellung von Nahrungsmitteln, Glas, Kunststoffen, Chemikalien oder Baustoffen entwickelt. Die Stärken des neuen, kompakten Designs zeigen sich vor allem bei schlecht fließenden und anbackenden Materialien. Durch das nahtlose Dosierergehäuse und den seitlich platzierten Trog mit Dosierrohr werden Materialrückstände auf ein Minimum reduziert. Die Homogenisierwendel, bestückt mit Pflugscharen und Schrägschaufeln, kombiniert effektive Homogenisierung mit gründlicher Austragung aus dem Gehäuse in den Trog. Das verhindert Verklumpungen und Materialbrücken und befördert das Material direkt und gleichmäßig zum Dosierwerkzeug. Über die transparente Inspektionsklappe sind die Vorgänge im Dosierer leicht zu überwachen und das Innere des Gehäuses ohne Demontage von vor- oder nachgelagerten Komponenten schnell erreichbar. Bedarfsgerecht kann die standardmäßige glasperlengestrahlte Oberfläche durch ein höheres Finish, bis hin zur spiegelpolierten Ausführung, ersetzt werden.

Für das Dosieren selbst stehen wie beim Vorgänger mehrere Wendeltypen mit diversen Steigungen zur Auswahl, die präzise Dosierraten von 0,5 bis 3.000 dm³ ermöglichen. Neu ist die magnetische Schnellkupplung, mit der die Wendeln innerhalb weniger Sekunden
getauscht werden können. Bei besonders abrasiven Materialien empfiehlt der Hersteller die Ausführung von Gehäuse und Dosierrohr in verschleißfestem Sint-Polymer. Der robuste Werkstoff erhöht die Standzeiten der Komponenten und ist aus diesem Grund seit vielen Jahren zum Beispiel bei Schneckenwendeln, Absperrorganen oder Rohrbögen etabliert.

Der Mikrodosierer ist nicht nur in verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich: Zum optionalen Zubehör gehören quadratische oder runde Trichter, runde Trichter mit Mischwerkzeug, vertikale Ausläufe, Reedkontakte für Zylinder, eine automatische Schmiervorrichtung und Vibratoren. Aktuell ist das Gerät mit quadratischen Flanschgrößen von 26 cm und 42 cm erhältlich.

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