Sterilfilter Sartopore Platinum
| von Fabian Liebl
Neue Sterilfiltergeneration Sartopore Platinum (Bild: Sartorius)

Neue Sterilfiltergeneration Sartopore Platinum (Bild: Sartorius)

Die Oberfläche dieser Filtermembran aus Polyethersulfon ist mit einem hydrophilen und thermisch sehr stabilen Polymer modifiziert. Diese Veredelung verleiht der Membran eine ausgezeichnete Benetzbarkeit und eine geringe Proteinbindung. Weniger als 5 l Wasser für Injektionszwecke (WFI) sind notwendig, um eine 10“-Kerze zuverlässig und schnell zu benetzen und anschließend deren Integrität zuverlässig zu testen. Die geringe Proteinbindung der Membran steigert Produktausbeuten erheblich und erhöht damit die Effizienz des Herstellungsprozesses. Die Filterkerzen können trocken von außen nach innen und umgekehrt bedampft werden, ohne dass sich dabei die Eigenschaften der Membran verändern. Die Sterilfilter sind über den gesamten pH-Bereich von pH 1 bis pH 14 einsetzbar und können damit in nahezu allen Filtrationsanwendungen biopharmazeutischer Herstellprozesse verwendet werden. Die Membran der Sterilfilterkerzen ist nach dem neu entwickelten Twinpleat-Verfahren gefaltet. Die abwechselnd langen und kurzen Plissierungen der Membran vergrößern die Filterfläche einer 10“-Filterkerze um über 60 %. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass die Filterfläche vollständig angeströmt und ausgenutzt wird. Damit steigern diese Filterkerzen die Filtrierleistung und reduzieren die Filtrationskosten erheblich. Die neuen Sterilfilterkerzen sind in unterschiedlichen Bauformen vom Labor- bis zum Produktionsmaßstab erhältlich. Bei allen Bauformen werden identische Materialien mit konstanten Leistungseigenschaften eingesetzt. Damit ist eine lineare Skalierung für eine Vielzahl von Anwendungen in der biopharmazeutischen Industrie möglich.

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