CIP-fähige Dosierschnecke
Die Schnecke ist von der Geometrie her leicht nach vorne geneigt, damit das Reinigungswasser restlos ausfließt (Bild: AZO)

Die Schnecke ist von der Geometrie her leicht nach vorne geneigt, damit das Reinigungswasser restlos ausfließt (Bild: AZO)

Die Produktaufgabe erfolgt über verschiedene Fässer, die zum Teil auch vorgewogene Mengen enthalten. Zu diesem Zweck werden die Fässer im Einlaufbereich totraumfrei mit speziellen O-Ring-Dichtungen angedockt. Das ganze wird mit einem Hebezeug überhoben; dann wird in Reaktionsbehälter dosiert. Der Dosierbereich lässt sich von 100 bis 1.500 kg/hvariabel einstellen. Eine besondere Herausforderung war die Gestaltung der Einlaufgeometrie zwischen Fass und Dosierschnecke, um zu vermeiden, dass es hier zu keiner Brückenbildung kommt. Die Dosierschnecke ist am Ende mit einer Glaskontrollscheibe ausgestattet, damit man die Funktions- und Reinigungskontrolle überwachen kann. Alle Bauteile der Dosierschnecke sind in 316 L ausgeführt und elektrolytisch poliert; die Oberflächenrauigkeit liegt bei < 0,4 µm. Insgesamt ist die Dosierschnecke mit fünf speziellen Reinigungsdüsen im Einlauf- und Auslaufbereich sowie im Schneckenrohr ausgestattet. Sämtliche Dichtungen müssen leicht demontierbar sein, ohne tierische Bestandteile und den FDA, USP, VI und den BSE-free-Vorgaben entsprechen. Zur Reinigung wird Wasser von 80° bis 90° eingesetzt und die Schnecke über die fünf Düsen hygienisch gereinigt.

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