Isolator

Skan Pure (Bild: Skan)

Der Unterdruck in der Arbeitskammer bietet Personenschutz vor luftgetragenen toxischen Partikeln. Gleichzeitig verhindert die gerichtete Luftströmung (Reinraumklasse A) eine Kreuzkontamination. Die Umgebung wird durch eine doppelte Filtrierung der Abluft vor Verunreinigung geschützt. Ein Anschluss an die Gebäudeabluft ist nicht erforderlich, lediglich sollte die Umgebung mindestens Klasse D entsprechen (GMP-Leitfaden Annex 1).

Den Isolator gibt es in einer zwei-Handschuh- und einer vier-Handschuh-Version, optional mit Schleusen. Alle Kammern können mit dem integrierten Dekontaminationssystem mit Wasserstoffperoxid (H2O2) dekontaminieren werden. Nach der Dekontamination wird das restliche H2O2 über die integrierten Katalysatoren neutralisiert. Die Türen sind überwacht und mit einer Sicherheitsverriegelung ausgestattet, die nur vom Bediener freigegeben werden kann. Ein unbeabsichtigtes Öffnen ist ausgeschlossen. Das gesamte Containment kann mit dem integrierten Lecktest regelmäßig auf Dichtheit überprüft werden. Die Innenflächen des Isolators sind aus rostfreiem Edelstahl gefertigt, Untergestell und Umluftzone sind mit einem modernen Pulverlack beschichtet. Die Frontscheibe besteht aus Sicherheitsglas.

Für die Herstellung von Zytostatika empfiehlt der Hersteller ein mehrteiliges Handschuhsystem, oder ein Schnellwechselsystem. Die Handschuhe müssen regelmäßig geprüft werden, täglich eine visuelle Prüfung sowie eine regelmäßige physikalische Prüfung. Die Firma Skan bietet hierzu die passenden Lösungen an (Skan Wireless GT). Durch das Umluftkonzept werden ca. 70% der Luft in der Arbeitskammer rezirkuliert. Sämtliche Filter können in eingebautem Zustand geprüft werden. Die Filterpatronen in der Rückluft schützen die Umluftzone vor Kontamination.

Die elektrische Installation des Isolators erfüllt die Anforderungen an den internationalen Standard für elektrische Sicherheit nach IEC 601010-1:2017. Die Schallemission an die direkte Umgebung liegt bei weniger als 60db(A). Die Beeinflussung durch Schwingungen (Verwendung von Waagen) wird konstruktiv auf ein Minimum reduziert. Für computergestützte Systeme zur Zytostatika-Herstellung stehen passende Schnittstellen (Waagen, Monitor, Drucker) zur Verfügung. Statt einer Schleuse kann eine Seitenwand mit Durchführungen für Kabel oder Medien montiert werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Anbieters.

Partner für den Vertrieb/Qualifizierung und Wartung ist die Fa. Berner International GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 19
D-25337 Elmshorn
Tel.04121 43 56 – 0
E-Mail: info@berner-safety.de
www.berner-safety.de

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4123 Allschwil
Switzerland