Zwangsgeführte Hygieneschleuse
Hygieneschleuse mit Zwangsführung und Händetrockner bei Raps in Kulmbach (Bild: Mohn)

Hygieneschleuse mit Zwangsführung und Händetrockner bei Raps in Kulmbach (Bild: Mohn)

Bei Mohn in Kierspe wurde eine Hygieneschleuse entwickelt, die diesen Faktor weitgehend ausschaltet. Dabei geht es nicht allein um das Vorhandensein von Handwaschbecken und Desinfektionseinrichtungen, es besteht beim Durchschreiten der Eingangsschleuse ein Zwang zur Benutzung der Reinigungseinrichtungen. Geschieht dies nicht, sperren die integrierten Drehkreuze automatisch den weiteren Durchgang. Sowohl die Sohlen von Stiefeln und Clogs als auch die Handflächen werden im Durchlaufverfahren gereinigt und desinfiziert. Jeder Mitarbeiter, der die Produktionsräume betreten will, wird durch die Anlage geführt, deren Drehkreuze erst freigegeben werden, wenn die Reinigung der Hände erfolgt ist. Zwei waagerecht liegende rotierende Bürsten, die durch einen Laufrost aus Edelstahl abgedeckt sind, reinigen und desinfizieren die Sohlen in der ersten Phase. Aktiviert werden sie durch Sensoren beim Betreten der Anlage, ebenfalls automatisch wird die optimale Menge an Reinigungsmitteln über eine Dosierpumpe bereitgestellt.

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